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Masernschutzgesetz - Auswirkungen auf die Sprachtherapie und Logopädie

Dienstag, 21. Januar 2020, 10:27 Uhr, Alter: 36 Tage

Bild: BMG

Im November hat der Bundestag das Masernschutzgesetz beschlossen (wir berichteten). 

 

Das Masernschutzgesetz sieht vor, dass alle Kinder beim Eintritt in die Schule oder in der Kindergarten die empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen müssen. Teil dieses Gesetzes ist auch, dass dies auch für Personen gilt, die in medizinischen Einrichtungen oder in Gemeinschaftseinrichtungen tätig sind.

 

Daher hat das Gesetz Auswirkungen auf sprachtherapeutische/logopädische Praxen, denn es besteht eine Impfpflicht für TherapeutInnen und andere Personen in der Praxis! Dies gilt ebenfalls in Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen und anderen medizinischen Einrichtungen.

 

Wer ist betroffen?

Personen (soweit diese nach 1970 geboren sind), die in

  • therapeutischen Praxen,
  • medizinischen Einrichtungen,
  • Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen oder
  • Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Schulen, Kindergärten)

tätig sind.

 

Nachweis?

Es muss nachgewiesen werden, dass ein ausreichender Impfschutz vorliegt oder dass die Krankheit bereits durchlitten wurde und damit Immunität gegeben ist. 

 

Wann?

So müssen MitarbeitertInnen, die ab dem 1. März 2020 eingestellt werden, einen ausreichenden Impfschutz gemäß der STIKO-Empfehlungen beziehungsweise eine Immunität gegen Masern nachweisen.

Für MitarbeiterInnen, die bereits beschäftigt sind, endet die Frist am 31. Juli 2021. 

 

Weitere Informationen:

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat bereits jetzt einen Fragen- und Antwortenkatalog zum Masernschutzgesetz veröffentlicht, in dem Detailfragen beantwortet werden. Eine umfangreiche Handreichung für die betroffenen Einrichtungen soll Anfang/Mitte Februar vom BMG veröffentlicht werden.

 

Zum Fragen-Antwortenkatalog: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/impfpflicht/faq-masernschutzgesetz.html

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