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EILMELDUNG: Videotherapie ab 2. November möglich!

Freitag, 30. Oktober 2020, 12:46 Uhr, Alter: 27 Tage

Liebe Mitglieder,

 

wie von uns gefordert, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute bundeseinheitliche Sonderregelungen zur COVID-19-Epidemie auf Basis des Grundlagenbeschlusses zu räumlich begrenzten und zeitlich befristeten Sonderregelungen vom 17.09.2020 getroffen.

 

Zur Eindämmung und Bewältigung der Infektionen und zum Schutz der Einrichtungen der Krankenversorgung vor Überlastung werden für das gesamte Bundesgebiet u.a. die Sonderregelungen der § 2a Heilmittel-RL Ärzte und § 2a Heilmittel-RL Zahnärzte befristet bis zum 31. Januar 2021 zugelassen. Der Beschluss tritt mit Wirkung vom 2. November 2020 in Kraft und ist abrufbar unter https://www.g-ba.de/beschluesse/4531/.

 

§ 2a Abs. 1 Ziffer 3 HeilM-RL Ärzte/Zahnärzte, sieht vor, dass sofern die Behandlungen aus therapeutischer Sicht auch im Rahmen einer telemedizinischen Leistung (Videobehandlung) stattfinden können, dies, in Abweichung zu den Regelungen zum Ort der Leistungserbringung, unter Einsatz datenschutzkonformer Anwendungen und mit Einwilligung der Patientin oder des Patienten für die in den beiden Beschlüssen jeweils genannten Heilmittelleistungen möglich ist, sofern eine persönliche Leistungserbringung aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht erfolgen kann und die Leistung insbesondere zur Vermeidung einer Verschlimmerung der Gesundheit erforderlich ist. 

 

In diesen Fällen ist auf der Rückseite der Verordnung die Therapie als Videobehandlung „V“ oder „Video“ zu kennzeichnen. Gemäß der Tragenden Gründe zum G-BA Beschluss vom 17.09.2020 ist für den Bereich Ernährungstherapie eine erneute Beratung bei bereits begonnener Behandlung in geeigneten Fällen auch als telefonische Beratung möglich. In diesen Fällen ist auf der Rückseite der Verordnung die Therapie als „T“ oder „Telefon“  zu kennzeichnen. Die Bestätigung der erbrachten Leistungen durch die Versicherten kann auch auf elektronischen Wege (z.B. per Fax, EMail) erfolgen. Die Einwilligung und Bestätigung der Versicherten ist der Abrechnung nicht beizufügen. Der Leistungserbringer hat die Einwilligung und die Bestätigung entsprechend aufzubewahren und der Krankenkasse auf Nachfrage vorzulegen.

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