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10. Forschungssymposium des dbl und dbs, 06.03.2021

Dienstag, 23. Februar 2021, 10:50 Uhr, Alter: 49 Tage

Forschende Vielfalt: 10 Jahre dbl dbs Forschungssymposium (Online-Tagung)

 

Unter diesem Titel jährt sich am Samstag, den 06. März 2021, das Forschungssymposium der beiden Berufsverbände – der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) und der Deutsche Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie e.V. (dbs) – bereits zum zehnten Mal. 10 Jahre Forschungssymposium sind auch mit 10 Jahren bereichernder Zusammenarbeit der beiden Verbände und zehn unterschiedlichen gastgebenden Hochschulen verbunden.

 

Erstmalig in diesem Jahr findet diese Veranstaltung Pandemie-bedingt als Online-Tagung statt. Ausgerichtet wird das Symposium von der Hochschule für Gesundheit in Bochum (hsg), vertreten durch Frau Professorin Dr. Kerstin Bilda, 2010 berufen als Professorin für den Studiengang Logopädie und Professorin für Logopädie mit dem Schwerpunkt Neurorehabilitation und Vizepräsidentinder hsg für Forschung.

2009 gegründet war die hsg die erste staatliche Hochschule für Gesundheitsberufe in Deutschland. Seit 2010 bietet die hsg insgesamt 5 Modellstudiengänge an: in den Therapieberufen Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, der Pflege und dem Hebammenwesen an.

An der hsg fand auch das erste Forschungssymposium statt, zu dem damals ebenfalls Frau Professorin Kerstin Bilda einlud. Seit 2012 wirdjedes Jahr gemeinsam von dem Deutschen Bundesverband für Logopädie (dbl) e.V. und dem Deutschen Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie (dbs) e.V. in Kooperation mit einer gastgebenden Hochschule dieses Symposium veranstaltet.Es bietet seitdem eine Plattform, um Forschungsarbeiten aus den unterschiedlichen Berufsfeldern der Logopädie/Sprachtherapie vorzustellen und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeiten für die Praxis zu präsentieren.

 

Beginnen wird das Symposium mit den Grußworten der Verbandsvertreter*innen des ersten Forschungssymposiums von 2012: Herr Professor Dr. Thomas Günther, Herrn Professor Dr. Volker Maihack und Frau Azzisa Pula-Keuneke, dbl-Referat Bildung.

 

In ihrem Impulsvortrag wendet sich Frau Professorin Bilda dem Thema: „Logopädie/Sprachtherapie im Spannungsfeld von Wissenschaft und Praxis“ zu.  Als weitere Vorträge seitens der hsg wird Marie-Theres Felicitas Köhler einen Vortrag zu den psychischen Belastungsfaktoren und der Arbeitszufriedenheit bei Logopäden und Logopädinnen halten; der Fragestellung „Wortabruf und exekutive Leistungen im Alter – Trainings- und Untersuchungsmöglichkeiten“ widmen sich Anke Osterhoff & Prof. Dr. Sascha Sommer.

Es folgenVorträge des wissenschaftlichen Nachwuchses zu neuen Forschungsergebnissen aus der therapeutischen Umsetzung Unterstützter Kommunikation, derErzählfähigkeiten von Vorschulkindern mit Hörstörungen sowie Untersuchungen der stillen Pausen in der Spontansprache. Den Abschluss bildet ein Vortrag zum Vergleich der Effektivität sprachsystematischer Therapie im Vergleich zu kommunikationsorientierter Therapie bei chronischer Aphasie mit Agrammatismus.

 

Die Anmeldung zum Symposium ist vom 11. Januar bis zum 01. März 2021mit Angabe des Namens, der Wohn- und Mail-Adresse, unter folgender E-Mailadressemöglich: forschungssymposium@dbl-ev.de. Die Teilnahmegebühr beträgt für Berufstätige 20 Euro, für Studierende 10 Euro (der Nachweis der Ausbildung dazu ist obligatorisch). Wie sich die Vergabe der Fortbildungspunkte gestaltet, wird noch mitgeteilt. Vorgesehen sind, wie auch in den vergangenen Jahren, 4 Fortbildungspunkte für den Besuch dieser Veranstaltung.


Traditionell wird der Vorabend des Symposiums (05. März 2021) wieder durch eine Veranstaltung für Studierende gestaltet (Detailinfos siehe unten). Ausgerichtet wird diese von den studentischen Vertreterinnen des dbs an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Eine Anmeldung ist bis zum 26.02.2021 mit Angabe der E-Mailadresse und Namen unter halle@studierende.dbs-ev.de möglich.

 

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie im Flyer zum Forschungssymposium.

 

Azzisa Pula-Keuneke, dbl Referat Bildung

Gabriele Finkbeiner, Stellvertretende Vorsitzende dbs

 

 

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Vorabendveranstaltung der Studierenden

 

Programm 05.03.2021

18.15 Uhr    Begrüßung

18.30 Uhr    Vortrag: Aphasietherapie anders gedacht! 
Biographiearbeit und narratives Interview mit Aphasiker*innen.

 

Es ist oft sehr mühsam und - seien wir mal ehrlich - oft auch langweilig, die altbekannten Übungsmuster in der Aphasietherapie anzuwenden. 
Nora Gürtler (MA der Sprechwissenschaft aus Halle) wird uns von Ihrem Projekt Navita berichten, in dem sie mit ihrem Kollegen Christoph Collmann einen ganz anderen spannenden und wertschätzenden Weg gewählt hat. 
Aphasische Patient*innen werden hier in einer respektvollen Art und Weise nach biographischen Höhen und Tiefen interviewt, zum Erzählen animiert. Einerseits werden sie so nicht allein auf ihr Krankheitsbild reduziert, sondern ihre Ressourcen, Stärken und ihre Deutungshoheit über sich selbst und ihre Geschichte kann zurückerlangt werden. Biographiearbeit kann ein hilfreicher Anstoß zur Aktivierung von Ressourcen und Bewältigungsstrategien bzgl. der eigenen biografischen Situation sein. Neu und wieder entdeckte Ressourcen können auf diese Weise helfen, die aktuelle Lebenssituation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und zu meistern. Auch Angehörige werden mit einbezogen und können die gemeinsame Lebensgeschichte (mit)erzählen und reflektieren. Das narrative Interview gibt den Patient*innen dabei vielfältige und kreative Gestaltungsmöglichkeiten ihrer Äußerungen. Nicht die betroffene Sprache steht im Vordergrund, sondern die Handlungsfähigkeit und der Gestaltungsspielraum der Patient*innen. Dabei können vermeintlich verlorene Kommunikationskompetenzen entdeckt und gestärkt werden. Es wäre spannend, über diesen noch viel zu wenig erforschten ‚Kommunikationsansatz mit Aphasiker*innen‘ in einen wissenschaftlichen Diskurs zu kommen.

 

19.15 Uhr    Diskussion – Fragerunde

19.45 Uhr    Ende
 

 

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dbs-Geschäftsstelle:

Zentrale: 02841-998191-0

Fortbildungen: 02841-998191-2

Fax: 02841-998191-3

E-Mail: info@dbs-ev.de
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