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dbs-Symposium 2021 - Workshops

Fortbildungspunkte: Nach Inkrafttreten der neuen bundesweiten Rahmenverträge werden die möglichen Fortbildungspunkte bekannt gegeben.

Workshop-Angebot

Workshop 1

Einbindung der Wortschatzarbeit in den Leseunterricht und die Legasthenie-Therapie
Susanne Seifert PhD, Lisa Paleczek PhD & Prof. Dr. Barbara Gasteiger-Klicpera

 

Im deutschsprachigen Raum gibt es eine wachsende Anzahl an Kindern, die eine von der Unterrichtssprache Deutsch abweichende Erstsprache sprechen. Diese Kinder haben ein erhöhtes Risiko, Leseschwierigkeiten zu entwickeln, wobei insbesondere das Leseverständnis aufgrund von sprachlichen Defiziten problematisch sein kann. Im Leseunterricht, aber auch in der Legasthenie-Therapie spielt Wortschatzarbeit daher eine wichtige Rolle. Im Unterricht sollte Wortschatzarbeit einen wesentlichen Aspekt darstellen, von dem sowohl Kinder mit Erstsprache Deutsch als auch Kinder mit einer anderen Erstsprache profitieren können.

Ziel dieses Workshops ist es, Anregungen für Wortschatzarbeit, die auf Entwicklungen von Unterrichtsmaterialien und Diagnostikverfahren in Österreich beruht, zugeben. Begonnen wird mit der Vorstellung des Grazer Wortschatztests (GraWo), bevor anschließend Möglichkeiten zur Organisation und Auswahl sowie zur Vermittlung von themenbezogenen Wortschatzwörtern präsentiert, ausprobiert und diskutiert werden.

Workshop 2

Die Generative Textproduktion
Prof. Dr. Eva Belke

 

Die Generative Textproduktion ist eine Methode der Sprachförderung bei ein- und mehrsprachigen Kindern im Vor-und Grundschulalter. Sie ermöglicht es Kindern, auf der Basis von Liedern, Sprachspielen und kurzen Texten (standardisierte Texte wie Gedichte, Lieder, Fingerverse, Klatschspiele, Zungenbrecher, Verkehrte-Welt-Geschichten oder Witze) eigene, sprachlichrichtige Äußerungen und Texte zu erstellen. Kinderlieder und Sprachspiele sind ein idealer Ausgangspunkt zur Unterstützung des Sprach-und Schriftspracherwerbs von ein-und mehrsprachigen Kindern, weil sie nicht nur sprachliche Strukturen in hochstrukturierter und konzentrierter Form enthalten, sondern durch das Spiel mit Sprache auch zum Spielen mit diesen Strukturen selbst einladen. Nach einem Selbstversuch zum Einstieg werden die Zusammenhänge zwischen Grammatik-und Orthographieerwerb beleuchtet, deren Berücksichtigung zentral für eine durchgängige Sprachförderung ist, wie sie mit der Generativen Textproduktion möglich ist. Auf der Grundlage konkreter Arbeitsbeispiele erstellen die Teilnehmer*innen abschließend in Kleingruppen Materialien und Arbeitsblätter für die Arbeit mit der Generativen Textproduktion.

Workshop 3

MuLiMi: Screeningplattform für bilinguale Kinder –Guckstein die Röhre!?
Maren Eikerling


Zweisprachige Screenings tragen zur Risikoidentifikation von Leserechtschreibstörungen (LRS) und Sprachentwicklungsstörungen (SES, vgl. Armon-Lotem & deJong, 2015) und somit zur Minimierung von Fehldiagnosen bei bilingualen Kindern (vgl. Grimm & Schulz, 2014) bei. Die Screeningplattform MuLiMi ermöglicht die automatisierte Durchführung und Auswertung zweisprachiger Screenings. Aktuelle Projekte im Zusammenhang mit MuLiMi konzentrieren sich auf die Nutzer*innen-freundlichkeit und das Potenzial zur Risikoidentifikation von LRS und SES bei bilingualen Kindern. Therapeut*innen begleiten die automatisierte Durchführung der von Adminskonfigurierten Screenings(auch remote testing) und sehen Ergebnisse (automatisch gespeichert) im Patient*innenprofil ein. Instruktionen erfolgen bilingual und multimodal, Animationen schaffen eine kindgerechte und motivierende Atmosphäre für die zu testenden Kinder. Erste Resultate zu der Nutzer*innen-freundlichkeit und Risikoidentifikation sind positiv – MuLiMi erleichtert die rechtzeitige Erkennung von Therapiebedarf.
 

Im Workshop werden verwandte sprachspezifische und- universelle Aufgaben (wie Nachsprechen, Zuordnung), sprachliches Material (bisher Deutsch, Italienisch, Englisch, Spanisch und Chinesisch) und Daten bzgl. der Erprobung des Instruments sowie die Plattform selbst vorgestellt. Umsetzung und Anwendung werden anhand von Literatur und Videomaterial vorgestellt und diskutiert.

Workshop 4

Sprech-und Stimmanalyse mit PRAAT –Grundlagen für Sprachtherapeut*innen
Carolin Martynus


Sprechen zum Anschauen – geh tdas?
Vorgestellt wird das Programm PRAAT, mit dem computergestützte sprecherische und stimmliche Analysen ermöglicht werden und das als Unterstützung für die logopädische Befunderhebung und Therapieplanung dienen kann.

 

Dieser Workshop richtet sich an alle, die gerne hinter die Fassade von Klängen, Stimmparametern, Sprechabläufen und koartikulatorischen Vorgängen schauen und erste Schritte im Umgang mit Praat und dessen Möglichkeiten der linguistischen Analyse kennenlernen und ausprobieren wollen. Zusätzliche Infos und einen ersten Eindruck zum Thema bietet der Impulsbeitrag „Stimmanalyse mit PRAAT“ in der Fachzeitschrift LogosInterdisziplinär (Nr. 4,2019).
Für den Workshop wird das Programm PRAAT benötigt. Bitte laden Sie dieses vor dem Workshop auf Ihren PC. Es ist kostenlos unter www.praat.org erhältlich.

Workshop 5

Resilienz: Tools und Inspiration für gesunde Therapeut*innen
Ina Kimmel


In diesem Workshop dreht sich alles um die Themen Resilienz und Therapeut*innengesundheit. Der Begriff Resilienz ist mittlerweile in aller Munde und bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit einer Person im Umgang mit Krisen, Herausforderungen und Veränderungen. Für Therapeut*innen ist Resilienz ein wichtiger Aspekt um auf Dauer gesund und zufrieden arbeiten zu können. Die Konfrontation mit Patientenschicksalen, Stress, innerem und äußerem Druck, Konflikten und Widerständen kann manchmal dazuführen, dass die Leichtigkeit im Therapiealltag verloren geht. Doch es gibt wissenschaftlich belegte Möglichkeiten, wie wir unsere eigene Resilienz stärken können.

 

Wollen Sie sich mit dem Resilienzkonzept vertraut machen und sind Sie neugierig, wie Sie ihre eigene Resilienz für den Therapiealltag stärken können? Dann ist dieser Workshop der richtige für Sie.


Inhalte:
• Was ist Resilienz? Begriffsklärung und wissenschaftlicher Hintergrund
• Die Bedeutung von Resilienz im therapeutischen Berufsalltag
• Praktische und kreative Übungen zur Einschätzung der eigenen Resilienz und Inspiration zur Erarbeitung einer eigenen Resilienzstrategie
• Austausch über resilienzfördernde Strategien für den Berufsalltag

Workshop 6

Qualitätsstandards-dbs: Rezertifizierungsseminar

(nur für bereits zertifizierte Praxen)   

Dr. Elisabeth Wildegger-Lack und Claudia Rauw  

 

Dieser Workshop richtet sich an Praxen, die das dbs-QM-Verfahren bereits durchlaufen haben und das Zertifikat nach Ablauf von fünf Jahren aufrechterhalten möchten. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen mit dem Qualitätsmanagement in der Praxis. Außerdem erhalten die Teilnehmer*innen aktualisierte Formulare und Mustervorlagen, neu erstellte Dokumente und Leitfäden und einen Zugang zu weiterem Bonusmaterial.  

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Zentrale: 02841-998191-0

Fortbildungen: 02841-998191-2

Fax: 02841-998191-3

E-Mail: info@dbs-ev.de
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