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Foto-Ausstellung „Was Sprachtherapie kann“

Was ist Sprachtherapie wert? Welche persönlichen Schicksale stehen hinter einer Therapie? Was bedeutet die Therapie für die Betroffenen? Die Foto-Ausstellung des dbs, die beim diesjährigen Symposium erstmalig vorgestellt wird, erzählt davon.

 

Die Idee zur Ausstellung stammt von unserer Kollegin Beate Stoye, Praxisinhaberin in Halle/Saale und Vorsitzende der dbs-Landesgruppe Sachsen-Anhalt: „Ich möchte zeigen, wie wirksam moderne Therapien sind und wie sehr sie die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. Die Ausstellung verdeutlicht aber auch unser umfangreiches Fachwissen mit verschiedenen Spezialisierungen und dass sich Sprachtherapeutinnen und Sprachtherapeuten mit Leidenschaft und Anstrengung für ihre Patienten engagieren.“

 

Die aussdrucksstarken Porträtbilder hat die Hallenser Fotografin Ricarda Braun aufgenommen. Sie zeigen nicht nur die beiden Jungs, die nach erfolgreicher Therapie der phonetischen und orofazialen Störungen jetzt ungehemmt kommunizieren können, sondern die ganze Bandbreite des sprachtherapeutischen Alltags. Da ist zum Beispiel die zehnjährige Fiona, die das Smith-Lemli-Opitz-Syndrom hat: Nach einer erfolgreichen Dysphagietherapie konnte ihre PEG-Sonde mit sieben Jahren entfernt werden.

Selbstbewusst und ein wenig trotzig hält sie auf dem Foto ihren Talker in der Hand. Fiona will jetzt nämlich sprechen lernen! Prof. Seemann hat Parkinson; seine Dysarthrie wird erfolgreich mit LSVT behandelt. „Never give up!“ ist sein Fazit. Sandra war wegen ihrer angeborenen Dysarthrie und Dysphagie mit Hypersalivation trotz normaler Intelligenz in einer Behindertenwerkstatt beschäftigt. Erst im Alter von 33 Jahren erfolgte eine sprachspezifische Diagnostik, mit der ihre Kommunikationskompetenzen aufgedeckt wurden. Dank einer gezielten Therapie fühlt sie sich heute „wie eine normale Frau“. Auch zwei dauerbeatmete Kleinkinder schauen mit wachem Blick in die Kamera. Spätestens dann wird deutlich, dass Sprachtherapie weit mehr ist als „Wattepusten und Spielen“ und welche Bedeutung unser Berufsfeld für den ganz persönlichen Zuwachs an Teilhabe hat.

 

Für die Ausstellung wurden die Bilder um Texttafeln ergänzt, die die Geschichten „hinter“ den Fotos erzählen. Die Besucher erfahren etwas zum Lebenshintergrund der Portätierten, zum Therapieverlauf und warum die Therapeutin dieses Therapiebeispiel ausgewählt hat. Wir hoffen, dass die dbs-Ausstellung überall, wo sie zukünftig gezeigt wird, die öffentliche Wertschätzung unserer Arbeit steigert: Mit ihren sehr persönlichen Aussagen bewegt sie Therapie-Profis und Laien gleichermaßen, und hoffentlich auch politische Entscheidungsträger.

 

Unser herzlicher Dank gilt allen Porträtierten, der Ideengeberin und der Fotografin für ihr Engagement.

Flyer und Poster mit Hintergrundinformationen zur Ausstellung

Der Flyer zum Download

 

Poster mit Hintergrundinformationen zur Ausstellung zum Download

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