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Dozentenkonferenz

Die dbs-Dozentenkonferenz traf sich erstmals im Jahr 2001 und ist seither zu der einflussreichen Größe im Kontakt zwischen Universitäten, dem Bundesgesetzgeber und den Krankenkassen geworden. Mindestens 1x jährlich treffen sich auf Einladung des dbs die Vertreter aller Studienstätten, an denen akademische SprachtherapeutInnen und LogopädInnen ausgebildet werden zum Informations- und Meinungsaustausch. Durch die Einbeziehung der Fachhochschulen für Logopädie in dieses Gremium gilt die dbs-Dozentenkonferenz laut Gesundheitsforschungsrat im Jahr 2011 zu den Best-Practice-Beispielen der Kooperation zwischen Universitäten, Fachhochschulen und Fachverbänden. Aus der Konferenz entstehende AGs erarbeiten zentrale Forderungen und Grundsatzpapiere (z.B. Leitbild Akademische SprachtherapeutIn), auch unter Einbeziehung der studentischen Vertretungen.

Dozentenkonferenz 2017

Foto: dbs

Bereits zum 18. Mal hatte der Leiter der dbs-Dozentenkonferenz, Prof. Volker Maihack, seine Kolleginnen und Kollegen zum fachspezifischen Austausch eingeladen. Die VertreterInnen der Universitäten und staatlichen und privaten Hochschulen trafen sich am 9. Juni, um die aktuellen Entwicklungen in der Sprachtherapie/Logopädie zu diskutieren.

 

Nach einem Austausch über die Neuigkeiten an den verschiedenen Ausbildungsorten, fasste dbs-Geschäftsführer RA Volker Gerrlich die bedeutsamen Auswirkungen des HHVG  zusammen. Er konnte von ersten erfolgreichen Kassenverhandlungen nach Wegfall der Grundlohnsummenanbindung berichten, die nicht nur für die jetzigen PraxisinhaberInnen und Angestellten relevant sind, sondern perspektivisch auch für alle Studierenden.

 

Die Nachmittagsrunde wurde durch Impulsvorträge eingeleitet, die die spezifische Ausbildungssituation an Universitäten und (privaten) Hochschulen in den Fokus rückte. Deutlich wurde dabei, dass alle Studienstätten der therapeutisch-praktischen Ausbildung einen hohen Stellenwert beimessen. Gleichzeitig wurde der unverzichtbare Wert von forschungsorientierten Master-Studiengängen hervorgehoben.

Passend dazu konnte Prof. em. Manfred Grohnfeldt vom erfolgreichen Start der dbs-Ethikkommission berichten. Diese war ursprünglich von der dbs-Dozentenkonferenz initiiert worden und hat Anfang 2017 ihre Arbeit aufgenommen.

dbs-Dozentenkonferenz 2016

dbs-Dozentenkonferenz 2016; Teilnehmerinnen: siehe Text

Am 10. Juni 2016 trafen sich bei der 17. dbs-Dozentenkonferenz 28 VertreterInnen von 18 Hochschulen gemeinsam mit Prof. Dr. Volker Maihack, Leiter der Dozentenkonferenz, in Hannover.

 

Zu Beginn stellte in diesem Jahr Beate Stoye die Ausstellung „Was Sprachtherapie kann“ vor, die sie gemeinsam mit einer AG aus dbs-Mitgliedern und einer professionellen Fotografin konzipiert und gestaltet hat. In der Ausstellung werden Patienten, ihre Symptomatik, ihr persönlicher Hintergrund und der individuelle Therapieverlauf durch insgesamt 30 Portraitaufnahmen und Begleittexte vorgestellt. Das Ziel der Ausstellung ist es, das gesamte Spektrum sowie die gesellschaftliche Bedeutung von Sprachtherapie zu veranschaulichen und die große Verantwortung zu verdeutlichen, die Sprachtherapeuten in der Zusammenarbeit mit ihren Patienten tragen. Die Ausstellung wird an wechselnden Orten präsentiert und interessierte Aussteller können sich an Beate Stoye (stoye@dbs-ev.de) wenden.

 

Im direkten Anschluss folgten die jährlichen Bericht der VertreterInnen der jeweiligen Hochschulstandorte über den jeweiligen aktuellen Stand sowie neue Entwicklungen an den Hochschulen.

 

Am Nachmittag wurden die aktuellen Entwicklungen zu den Modellstudiengängen in Nordrhein-Westfalen diskutiert. Trotz positiver Evaluationsergebnisse der Modellstudiengänge wurde der entsprechende Bericht des Landes NRW bisher nicht an den Bundestag weitergeleitet. Auf Initiative von Volker Maihack treffen die TeilnehmerInnen der Dozentenkonferenz den Beschluss, eine gemeinsame Stellungnahme zugunsten der Überführung der Modellstudiengänge in den Regelbetrieb und zugunsten der primärqualifizierenden Akademisierung der sprachtherapeutischen Ausbildung zu formulieren. 

 

Weiterhin wird die Stellungnahme vom GKV Spitzenverband (Pressemitteilung, Berlin, 09.06.2016) „Heilmittelversorgung verbessern“ thematisiert, in der die Evidenz für den Erfolg von sprachtherapeutischer Behandlung als notwendig für den Erfolg der Vergütungsverhandlungen dargestellt wird. Da die entsprechenden Evidenzen vorliegen, gibt es Bestrebungen, diese zu dokumentieren und an den GKV-Spitzenverband weiterzuleiten.

 

Die Relevanz dieser berufspolitischen Debatten wurde veranschaulicht und bestätigt durch Prof. Manfred Grohnfeldt (LMU München), der eine Studie mit AbsolventInnen des Studiengangs Sprachheilpädagogik an der LMU München zu den Berufsfeldperspektiven präsentierte. Im Vergleich der schulisch- gegenüber klinisch-tätigen AbsolventInnen, zeigte sich eine deutlich größere Unzufriedenheit bei den klinisch Tätigen bezüglich der Bezahlung und der Arbeitsbedingungen. Entsprechend gab es bei den SprachtherapeutInnen deutlich mehr BerufsaussteigerInnen.

 

Zum Abschluss der Dozentenkonferenz berichtete Dr. Sandra Neumann (Uni Köln) über den aktuellen Stand der dbs-Ethikkommission. Die Formulare und das Online-Portal für die Antragsstellung stehen kurz vor der Fertigstellung und somit wird die Ethikkommission voraussichtlich zu Ende September mit der Begutachtung von Anträgen beginnen können. Nach der Wahl von vier neuen Mitglieder durch die dbs-Dozentenkonferenz, zählt die Ethikkommission nun 16 Mitglieder.

 

Das nächste Treffen der dbs-Dozentenkonferenz wird am 08. und 09. Juni 2017 erneut in Hannover stattfinden.

 

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v.l.nr.: Prof. Dr. Claudia Wahn (SRH Hochschule für Gesundheit Gera); Prof. Dr. Kerstin Bilda (Hochschule für Gesundheit Bochum); Prof. Dr. Martina Hielscher-Fastabend (Universität Bielefeld); Prof. Dr. Christina Kauschke (Universität Marburg); Jun. Prof. Dr. Stephan Sallat (Universität Erfurt); Dr. Sandra Neumann (Universität zu Köln, dbs-Ethikkommission); Sebastian Brenner (Hochschule für Gesundheit Bochum); Dr. Anna Stielow (Universität Köln); apl. Prof. Dr. Stefan Heim (RWTH Aachen); Prof. Dr. Manfred Grohnfeldt (dbs-Ethikkommission; Universität München); Prof. Dr. Barbara Schneider (Hochschule Osnabrück); Prof. Dr. Volker Maihack (Leiter der dbs-Dozentenkonferenz); Prof. Dr. Elisabeth Leiss (Universität München); Dr. Susanne Voigt-Zimmermann (Universität Halle); Prof. Dr. Norina Lauer (Hochschule Fresenius); Ph. Dr. Thomas Günther (Zuyd University); Prof. Dr. Christiane Miosga (Universität Hannover); apl. Prof. Dr. Frank Domahs (Universität Marburg); Prof. Dr. Ulrike Lüdtke (Universität Hannover); Dr. Joana Cholin (Ruhr-Universität Bochum); Dr. Stephanie Kurtenbach (Universität Halle); Prof. Dr. Ulla Beushausen (HAWK Hildesheim); Beate Stoye (dbs-Beirat Praxisinhaber); RAin Jasmin Höll (dbs-Justitiarin, dbs-Ethikkommission); Dr. Ulrike Frank (Universität Potsdam); Dr. Tanja Ulrich (Universität zu Köln); Prof. Dr. Andreas Mayer (Universität München); es fehlt: Carola de Beer (Sprecherin des dbs-Doktorandennetzwerks), Universität Bielefeld, die freundlicherweise das Foto gemacht hat.

Dozentenkonferenz 2015

„Ein wie immer informativer Austausch“: dbs-Dozentenkonferenz tagt in Hannover

 

Zum mittlerweile 16. Mal haben sich am 12. Juni 2015 die Lehrenden der sprachtherapeutischen Studiengänge zur dbs-Dozentenkonferenz getroffen. Prof. Dr. Volker Maihack, Leiter der Konferenz und Mitglied des dbs-Bundesvorstandes, begrüßte die 27 VertreterInnen von 16 Universitäten und Hochschulen zum Informations- und Meinungsaustausch.

 

An die traditionelle Eröffnungsrunde, in der die Hochschulen über aktuelle Entwicklungen an den jeweiligen Studienstandorten berichten, schloss sich in diesem Jahr ein Vortrag zum Projekt „nexus“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) an. Dr. Peter Zervakis (Projekt-Koordinator) stellte den aktuellen Projektschwerpunkt „Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern“ und insbesondere den Runden Tisch im Bereich Medizin und Gesundheitswissenschaften vor. Mit großer Zufriedenheit nahm Dr. Zervakis zur Kenntnis, wie die sprachtherapeutischen Studiengänge das Konzept des forschungsorientierten Lernens bereits umsetzen.

 

Nach der Mittagspause, die zum vielfältigen persönlichen Austausch genutzt wurde, stellt Prof. Maihack die Evaluationsergebnisse sowie das Fachbeiratsvotum zu den Modellstudiengänge in Nordrhein-Westfalen vor. Die Evaluatoren und ebenso der Fachbeirat sehen die Erprobung der Modellstudiengänge als erfolgreich an und schließen sich der Empfehlung der wissenschaftlichen Evaluation zur grundständigen Akademisierung der Gesundheitsfachberufe an. Dieses Ergebnis bestätigt die Relevanz der bereits bestehenden Studiengänge der akademischen Sprachtherapie und Logopädie und eröffnet ihnen darüber hinaus, durch die erhoffte und erwartete Novellierung der Berufsgesetze, neue berufsrechtliche Perspektiven.

 

Die Vorstellung von zwei dbs-Projekten bildete den Abschluss der Dozentenkonferenz. Zunächst stellte Carola de Beer (Universität Bielefeld) das von ihr initiierte dbs-Doktoranden-Netzwerk vor. Das Netzwerk steht allen Promovierenden offen, deren Arbeit sich mit einem sprachtherapeutischen Thema beschäftigt und wird den Mitgliedern zahlreiche Angebote machen.

 

Vertr.-Prof. Dr. Sandra Neumann (derzeit HU Berlin) berichtete von der dbs-Ethikkommission, die im vergangenen Jahr von der Dozentenkonferenz gegründet worden war und voraussichtlich ab dem Sommersemester 2016 Ethikvoten für sprachtherapeutische Forschungsprojekte abgeben wird. Derzeit bereitet eine Arbeitsgruppe das Online-Antragsverfahren vor und klärt letzte organisatorische Fragen. Mit der Neuwahl von fünf weiteren Personen in die Kommission ermöglichte die Dozentenkonferenz eine breite personelle Aufstellung, die sowohl die Unabhängigkeit der Begutachtung als auch eine schnelle Antragsbearbeitung sicherstellt.

 

Das nächste Treffen der dbs-Dozentenkonferenz wird am 10. Juni 2016 erneut in Hannover stattfinden.

Dozentenkonferenz 2014

Neue Aufgaben für dbs-Dozentenkonferenz

„Die heutige Sitzung war für mich horizonterweiternd“ fasste Prof Dr. Bernd Reuschenbach seine Teilnahme an der 16. dbs-Dozentenkonferenz am 7.6.2014 in Hannover zusammen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck war er Gast der Konferenz der Dozentinnen und Dozenten für Sprachtherapie und Logopädie, um über den Stand der Evaluation der „Modelklausel“ zur Akademisierung der Gesundheitsfachberufe zu berichten. Prof. Reuschenbach  und Prof‘in Darmann-Finck evaluieren im Auftrag der Landesregierung von NRW die Umsetzung der Modellklausel an den Hochschulen des Landes, die an dem Modellversuch teilnehmen. Für die traditionellen TeilnehmerInnen der Konferenz waren der informative Vortrag, mehr wohl noch die sich anschließende engagierte und ausgiebige Diskussion, über die Sonderrolle, die die akademische Sprachtherapie und Logopädie in der eh schon unübersichtlichen Landschaft der Gesundheitsfachberufe in Deutschland einnimmt, sicher ebenso perspektivenverändernd.  Die stetig steigende Zahl der VertreterInnen der Fachhochschulen für Logopädie, die an der dbs-Dozentenkonferenz teilnehmen, dokumentiert die wachsende Bedeutung dieser Hochschulen für die akademische Zukunft unseres Faches.

 

Der akademischen Verantwortung, der sich der dbs als Berufs- und FACH-Verband bewusst ist, trägt in besonderer Weise die Gründung der Ethikkommission für Forschung in der Logopädie und Sprachtherapie auf der diesjährigen Dozentenkonferenz Rechnung.

 

Mit erneut fast 30 TeilnehmerInnen - trotz des sich direkt anschließenden Pfingstwochenendes - dokumentierten die TN erneut ihr hohes Interesse und ihre Bereitschaft zum Austausch über die Grenzen der eigenen Hochschule hinweg.

 

Die 17. dbs Dozentenkonferenz findet am 12.6.2015 wieder in Hannover statt und auf die Fortsetzung der durch stets neue Aspekte einer sich rasant verändernde Hochschullandschaft angereicherte Diskussion freuen wir uns bereits heute.

 

Dr. Volker Maihack, dbs-Bundesvorstand 

Dozentenkonferenz 2013

Am 7. Juni trafen sich auch in diesem Jahr auf Einladung des dbs die Vertreter der Universitäten und Fachhochschulen, die akademische Sprachtherapeutinnen und Logopädinnen ausbilden. Mit über 30 Professorinnen und Professoren sowie VertreterInnen des „Mittelbaus“ aus 18 Hochschulen diskutierten die Vertreter des Berufsverbandes aktuelle wissenschafts- und gesundheitspolitische Entwicklungen. Die dbs- Dozentenkonferenz hat sich seit der Gründung 2001 zu der zentralen Informations- und Diskussionsplattform zwischen dem Verband und den Hochschulen entwickelt. Das konkrete Projekt, das diesmal zwischen den Treffen bearbeitet und nach seiner Verabschiedung auf der nächsten Sitzung im Juni 2014 umgesetzt werden soll, ist die Bildung einer Ethikkommission zur Forschung in der Sprachtherapie.

 

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