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Aktuelle Informationen der dbs-Landesgruppen

Landessitzung XXL des Rheinlandes

Am 10. November fand die 3. Landessitzung XXL des Rheinlandes in Köln statt. Knapp 10 % der Mitglieder der Landesgruppe hatten sich zu dem Event angemeldet und haben aufmerksam den beiden Referentinnen Dr. Ilona Rubi-Fessen und Daniela Geier-Bruns zu ihren Themen Diagnostik der akuten Aphasie und Die Akzentmethode gelauscht. Beide Workshops kamen sehr gut bei den Mitgliedern an.

 

Nach der Mittagspause, die mit einem Snack und vielen Gesprächen gespickt war, ging es weiter mit der Landessitzung. Der Landesvertreter Dieter Schönhals berichtete zuerst von der geplanten Strukturveränderung des dbs, bei der die Landesgruppen als Organisationsstruktur aufgegeben, jedoch ersetzt werden mit regionalen Strukturen, die offener, variabler und vielfältiger sein werden. Die zukünftigen Regionalvertreter können sich dazu entscheiden, Fachgruppen (z.B. kindliche Dysphagien), Stammtische (z.B. Therapeutenstammtisch Bonn-Nord) oder auch berufspolitisch orientierte Aufgaben (z.B. Regionalvertretung Arbeitnehmer, Uni Köln oder Kassenverhandlung) zu übernehmen und mit der fachlichen und finanziellen Unterstützung des dbs rechnen. Die Reaktionen der Mitglieder waren durchweg positiv und es haben sich schon Mitglieder mit Ideen zu einer Regionalvertretung gemeldet.

 

Antje Tontsch, die als zukünftige Regionalvertretung die AG Sprache und Demenz leitet, berichtete von den Aktivitäten der Arbeitsgruppe. Diese reichen von der inhaltlich-fachlichen Arbeit (Erstellung einer Broschüre, Erarbeiten eines Ich-/Tage-Buches für Demenzpatienten) bis hin zur berufspolitischen Arbeit.

 

Jennifer Hahm, studentische Vertretung, konnte berichten, dass zur Zeit beide sprachtherapeutischen Lehrstühle vertreten werden durch Dr. Sandra Neumann und Dr. Eva Wimmer.

 

Schließlich stellte RA'in Jasmin Höll, Justitiarin des dbs, die neue Zulassungsempfehlung und die geplanten Änderungen der Heilmittel-Richtlinie, die im Laufe des kommenden Jahres in Kraft treten soll, vor. Ein großer Raum wurde noch der Datenschutzrichtlinie eingeräumt, die weiterhin intensives Thema in den Praxen vor Ort ist.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an die Referentinnen, Mitgestalterinnen und Gäste der Landessitzung XXL. Die Veranstaltung ist auch deswegen so erfolgreich, weil Sie, liebe Mitglieder, den Samstag opfern und so zahlreich teilnehmen. Obwohl die Landessitzung unter diesem Namen das letzte Mal stattfand, weil die Landesgruppenstruktur sich hin zu einer Regionalstruktur entwickelt, wird es sicher im kommenden Jahr auch eine ähnliche Sitzung mit anderem Namen geben. Lassen Sie sich überraschen.

 

Dieter Schönhals

Fortbildung und Mitgliederversammlung der Landesgruppe Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern

Fortbildungsteil "Unterstützte Kommunikation, Diagnostik und Modellierung in der sprachtherapeutischen Praxis"; Referentin: Anna Amato

Trotz 29°C im Schatten kamen am 20.04.2018 insgesamt 15 Teilnehmer zu unserer Fortbildung "Unterstützte Kommunikation, Diagnostik und Modellierung in der sprachtherapeutischen Praxis" und anschließender Mitgliederversammlung in das Kreativhaus Berlin-Mitte.

 

Die Räumlichkeiten waren zentral, groß und zum Glück auch kühl bei diesem Wetter. Über das kleine Buffet haben sich alle gefreut und es tröstete ein wenig darüber hinweg, dass wir uns gerade an diesem Tag, an dem bisher wärmsten Tag des Jahres, eine Fortbildung ausgesucht hatten.

 

Die Referentin, Frau Amato, stellte den Teilnehmern verschiedene Diagnostik-und Therapieverfahren der Unterstützten Kommunikation vor. Dabei brachte sie verschiedene Testverfahren mit und die Teilnehmer konnten die Materialien vor Ort durchblättern. Fragen zur Arbeit mit eigenen Patienten wurden von den Teilnehmern direkt gestellt und gleich von Frau Amato beantwortet. Sie zeigte uns ihre Therapiematerialien und Arbeitsmöglichkeiten für Patienten, die kaum oder über keine Lautsprache verfügen. Außerdem gab sie uns wertvolle Hinweise zum Einbau der Materialien in unsere therapeutische Arbeit.

 

Nach einer Stärkung wurden auf der Mitgliederversammlung Ilona Stoffers als neue Stellvertretende Landesvorsitzende und Martina Gester als Landesvorsitzende gewählt. Während der Versammlung erfuhr die Landesgruppe Neuigkeiten über die aktuelle Arbeit des dbs. Es gab zudem genügend Raum um Probleme, die  vor Ort auftauchen zu diskutieren sowie Wünsche und Anregungen für die nächsten Landesgruppentreffen loszuwerden.

 

Am Ende unserer Mitgliederversammlung stellte sich Herr Dr. Filippo Smerilli und seine neue Beratungstelle der Stotterer Selbsthilfe, "Sprechraum", vor. Das Besondere dieser Beratungsstelle ist, dass hier eine Beratung bei Stottern und anderen Kommunikationsbeeinträchtigungen von Betroffenen und für Betroffene durchgeführt wird. Das kann bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum geschehen. Die Patienten können sich dort u.a. über Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs in der Schule, Beratungsmöglichkeiten für Lehrer und Angehörige oder Themen, wie die Beantragung von Behindertenausweisen informieren. Zukünftig soll eine Selbsthilfegruppe von stotternden Studierenden aufgebaut werden.

 

Das neue Format unserer Mitgliederversammlung mit Fortbildung war ein voller Erfolg und soll weiter, voraussichtlich schon im Oktober fortgesetzt werden. Vielleicht findet dann eine Veranstaltung zu Thema Demenz, Fütterstörungen oder

Interdisziplinäre Zusammenarbeit statt? Lasst Euch überraschen!

 

Eure dbs-Landesgruppe Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

Mitgliederversammlung der dbs-Landesgruppe Westfalen-Lippe

Am 23.11.2017 fand an der TU Dortmund die Mitgliederversammlung der Landesgruppe Westfalen-Lippe statt. Nach einem sehr interessanten Vortrag über die "Marte Meo" Methode wurde angeregt zu diesem Thema gefragt und diskutiert.


Im Anschluss fanden die Wahlen der Landesvertreter statt. Wiedergewählt wurden einstimmig als 1. Landesvorsitzende Dr. Iris Knittel und als stellvertretende Landesvorsitzende Frau Natalie Wehr-Ahmann. Aktuell wurden noch besondere regionale Probleme bzgl. mangelnder Verordnungen sowie die Auswirkungen der Heilmittelrichtlinien erörtert und nach möglichen Lösungen gesucht.

Mitgliederversammlung der Landesgruppe Niedersachsen

Am Samstag, den 11.11.2017 fand zwischen 10 und 15 Uhr die gut besuchte Mitgliederversammlung der Landesgruppe Niedersachsen in der Leibniz Universität Hannover statt. 

Der Tag begann um 10 Uhr mit einer Fortbildung von Frau Marie-Luise Artzt. Sie referierte knapp zwei Stunden zum Thema "Sprachliche Beeinträchtigungen aus Sicht des Kindes". Im Anschluss fand eine Diskussionsrunde mit reger Beteiligung seitens der Mitglieder statt. Nach einer Mittagspause schloss sich die Mitgliederversammlung an. Es wurde von der Landesvertreterversammlung berichtet und der aktuelle Stand der Kassenverhandlungen wurde besprochen. Außerdem berichtete die 1. Landesvorsitzende Frau Sylvia Schmidt von der Öffentlichkeitsarbeit sowie von allgemeinen Neuigkeiten aus dem Berufsverband, wie beispielsweise die für kommendes Jahr geplante Veränderung der Verbandsstruktur.

Mitgliederversammlung der dbs-Landesgruppe Sachsen & Thüringen

Am 04.11.2017 fand unsere Landesgruppensitzung im aktiv-Hotel in Pirna statt. Thema unserer Weiterbildung war "die funktionale Stimmarbeit in der therapeutischen Praxis".

 

Dabei  ging es  vor allem um die Behandlung von Stimmstörungen auf der Grundlage der Stimmphysiologie (z.B. Doppelventilfunktion des Kehlkopfes) sowie Synergien von Körper, Atmung und Stimme. Unsere Referentin , Frau Johanna Sander,  verstand es wunderbar,  uns  die Theorie des  funktionalen Ansatzes  der Stimme kompakt zu  vermitteln. Im Mittelpunkt stand  die praktische Arbeit. Mit Hilfe von bewegungs -und klangorientierten Übungen und Ideen für den Alltagstransfer wurde die funktionale Stimmarbeit über eigene Erfahrung für uns erlebbar. 

 

Im Anschluss fand unsere Mitgliederversammlung und die Neuwahl des Vorstandes statt. Innerhalb unserer Versammlung wurden über aktuelle Themen, wie Strukturveränderung unseres Verbandes, Stand des HHVG und über die Kassenverhandlungen gesprochen. Die Ergebnisse der BKK-Ost und des vdek haben uns sehr erfreut. Danke Volker!  Am Schluss fand dann unsere Wahl statt.  Der alte Vorstand wurde wiedergewählt und bestätigt.  

 

Es war ein sehr schöner Samstag und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Katrin Müller

Mitgliederversammlung der Landesgruppe Sachsen-Anhalt

Am 29.09.17 trafen sich die Mitglieder der Landesgruppe Sachsen-Anhalt zu einer Mitgliederversammlung in Halle/Saale. Neben Berichten der Mitglieder aus den Praxen und Kliniken informierte die Landesgruppenvorsitzende, Beate Stoye, über den aktuellen Stand der Verhandlungen mit dem HVHG, den Ausstellungskalender sowie über bevorstehende strukturelle Veränderungen des dbs. Dies wurde unter den Mitgliedern rege diskutiert. Die Ergebnisse der Preisverhandlungen mit dem vdek wurden von allen freudig zur Kenntnis genommen.

 

Aus den Praxen berichteten die Mitglieder, dass es, besonders zu Beginn des Jahres, häufiger zu Schwierigkeiten beim korrekten Ausfüllen der Verordnungen und den damit verbundenen Änderungen seitens der Arztpraxen kam, was primär mit der Softwareumstellung in den Arztpraxen zusammenhing. Auch die neuen Verordnungen aus den kieferorthopädischen und zahnärztlichen Praxen bereiteten hier einige Probleme.

 

Ein weiteres Thema ist nach wie vor der Mangel an Personal. Es wurde berichtet, dass bei Praxen Anfragen von Kliniken aus Nachbarstädten zur Versorgung von Patienten gestellt wurden, da die Kliniken kein Personal vorhalten können. Des weiteren waren Ideen zu Fortbildung und Terminplanung für 2017 Bestandteile der Tagesordnung.  Die geplante Fortbildung an diesem Termin musste leider abgesagt werden, da die Mindestteilnehmerzahl nur knapp nicht erreicht werden konnte. Wünsche, Anregungen und Ideen bezüglich Themen zur Fortbildung seitens der Mitglieder sind sehr willkommen.

 

Katrin Lerche

Kassenwart der LG Sachsen-Anhalt

dbs-Landesgruppe Rheinland: 2. Landessitzung XXL

Am 07.10.2017 lud die dbs-Landesgruppe Rheinland zu ihrer 2. Landessitzung XXL ein. Wie schon beim letzten Mal, haben sich auch dieses Jahr viele Mitglieder zu den zwei Workshops angemeldet, sodass beide Seminare restlos ausgebucht waren.

 

Zu hören war zum einen Antje Tontsch, die mit dem Thema "Sprachtherapie bei dementiellen Erkrankungen" sich in ein Gebiet wagt, das von der Sprachtherapie bisher etwas vernachlässigt wurde. Nach einer theoretischen Einführung in das Thema wurden den Zuhörer*innen verschiedene therapeutische Vorgehensweisen dargelegt und es bestand die Gelegenheit, sich in der integrativen Validation auszuprobieren. Frau Tontsch gab einen guten Einblick in Diagnostik, Therapie und Materialien, die man in diesem erst wenig sprachtherapeutisch erforschten Bereich der neurodegenerativen Sprachstörung nutzt.

 

Den zweiten Workshop gestaltete Dr. Stephanie Riehemann  zu dem Thema "Das Baum, die Hase, der Auto - Zum Warum und Wie von Genustherapie. Mit unglaublich viel Humor näherte sie sich diesem Stiefkind der Sprachtherapie sehr geistreich an und konnte die Teilnehmer*innen für das Thema stark begeistern. Die Frage nach sinnvoller Diagnostik konnte sie genauso gut beantworten wie Frage nach dem Sinn hinter einer Genustherapie. Aus ihrer Sicht ist ein kontextoptimiertes Vorgehen innerhalb einer strategieorientierten Therapieform mit vielen Inputsequenzen und Bewusstmachung der Genusformen das Mittel der Wahl.

 

Die Teilnehmerinnen waren mit beiden Workshops mehr als zufrieden,  was die Auswertung der Rückmeldebögen ergab.

In der Mittagspause mit Büffet und Getränken hatten die Mitglieder die Möglichkeit, sich rege über berufspolitische aber auch private Themen auszutauschen.

 

Am Nachmittag fand die zweistündige Landessitzung der Landesgruppe Rheinland, zu der auch der Bundesgeschäftsführer RA Volker Gerrlich eingeladen war, statt. Rund 60 Mitglieder nahmen an der Veranstaltung teil. Der Landesvertreter, Dieter Schönhals, berichtete von dem besonderen Umstand, dass der Landschaftsverband Rheinland sich von allen Therapeut*innen im Rheinland getrennt hat. Die Stellen werden nun teilweise von den Städten und Kommunen weiter finanziert, teilweise werden die behinderten bzw. von Behinderung bedrohten Kinder jedoch auch von externen Praxen betreut. Die dritte Möglichkeit, sich als KiTa als Leistungserbringer zuzulassen, wurde eine Zeitlang praktiziert. Allerdings ist diese Möglichkeit, laut Aussage der Primärkassen, ein Auslaufmodel und es sollen keine weiteren Zulassungen mehr ausgesprochen werden.

 

Volker Gerrlich konnte von dem Abschluss der Vergütungsverhandlungen mit dem vdek berichten; ein Abschluss mit den Primärkassen kam im Rheinland jedoch leider noch nicht zustande. Die Divergenzen über die Vergütung der Sprachtherapie waren zwischen den verhandelnden Parteien zu groß, weswegen die Verhandlungen gescheitert sind und ein Abschluss nun über ein Schiedsverfahren erstritten wird.

 

Es entstand eine rege Diskussion über diverse Themen wie Vergütungsverhandlungen, Beihilfe-Sätze, Verträge mit Privatpatienten, in der viele Fragen angerissen und gelöst werden konnten.

 

Alles in allem war die Landessitzung XXL auch in ihrem zweiten Jahr ein sehr guter Erfolg und wird sicher auch im Herbst 2018 wieder stattfinden.

Mitgliederversammlung Rheinland-Pfalz/Saarland

Die Mitgliederversammlung Rheinland-Pfalz/Saarland  fand am 09.09.2017 in Emmelshausen statt.

 

Am Beginn des Landesgruppentreffens stand ein workshop zum Thema "Logopädische Therapie von Poltern: praktische Übungen vor theoretischem Hintergrund". Referentin war Ulrike Sick,

Diplom-Logopädin.

 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es in die Mitgliederversammlung. Die Landes-gruppenvorsitzende berichtete über aktuelle Themen aus dem Berufsverband und der Gesund-heitspolitik. Anschließend gab es einen regen Austausch der Mitglieder über landesinterne Entwicklungen.

 

Die TeilnehmerInnen äußerten sich sehr positiv zum workshop und lobten die Kombination von Mitgliederversammlung und Fortbildung.

 

Dorothea Valerius

Landesvorsitzende Rheinland-Pfalz / Saarland

Was macht die AG „Sprache und Demenz“ des dbs?

Die AG „Sprache und Demenz“ des dbs-Landesverbandes Rheinland existiert nun seit 3 Jahren. Regelmäßig (4x pro Jahr) treffen sich interessierte Kollegen und Kolleginnen in Köln, um sich über die verschiedensten Fragen zum Thema „Sprachtherapie mit dementiell erkrankten Patienten“ auszutauschen.

 

Hierbei geht es unter anderem um die Auswirkungen der Erkrankung auf sprachliche Kompetenzen, die Möglichkeiten der Erfassung von Ressourcen, Anregung und Erhalt von Kommunikation, Beratung der Angehörigen und vieles mehr.

Neben dem fachlichen Austausch ist eines unserer Anliegen, auf die hohe Bedeutsamkeit dieser neurogenerativen Sprachstörung hinzuweisen und aufzuklären.

Wir möchten für dieses Störungsbild, womit wir in unserer alltäglichen sprachtherapeutischen Praxis zunehmend konfrontiert werden, sensibilisieren und uns für die Behandlung dieser Patientengruppe weiterbilden.

 

Im Rahmen der Sprachtherapie zählt es zu unseren Aufgaben, sprachliche Aktivitäten der Patienten möglichst lange aufrecht zu erhalten und ihre Ressourcen zu unterstützen.  Auch Beratungsangebote für Betroffene und deren Angehörige mit Fokus auf den Sprachgebrauch sowie die Unterstützung der Ess- und Schluckfähigkeit stellen einen Teil unserer sprachtherapeutischen Arbeit dar. Im Kontakt mit dementiell erkrankten Patienten werden wir hierbei vor spezielle Anforderungen gestellt. Eine Herausforderung an Sprachtherapeuten stellt insbesondere die sprachtherapeutische Diagnostik und Therapie dar, da bisher nur wenige Konzepte zur Behandlung dieser Patientengruppe existieren.

 

Nachdem wir unsmit den verschiedenen Störungsbildern der Demenzen vertraut gemacht haben und uns über Möglichkeiten der sprachtherapeutischen Diagnostik bei dementiellen Erkrankungen sowie einigen Therapiemöglichkeiten ausgetauscht haben, besprechen wir immer wieder einzelne Therapieansätze differenzierter. Im Rahmen der Besprechung von Fallbeispielen konnten und können diese Verfahren vertieft und diskutiert werden.

Zu den Verfahren zählen Konzepte wie: KoDoP nach Jürgen Steiner, Astrain nach Gerhard Köpf, eine biographisch orientierte Sprachtherapie sowie die Integrative Validation nach Nicole Richards.

Auch die verschiedenen Aspekte der Behandlung dementiell erkrankter Menschen in unterschiedlichen Settings (Hausbesuch, stationäre Versorgung, Akutversorgung) sowie die Besonderheiten bei der Behandlung von Dysphagien bei den Patienten zählen zu unseren Themen.

 

Erfreulicherweise konnten wir Frau Susanne Brose vom Lehrstuhl für Rehabilitationswissenschaftliche Gerontologie der Universität zu Köln gewinnen, um uns ihre Promotionsarbeit mit dem Titel:„ Individuelles Kommunikationstraining für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz (DinKs)“ vorzustellen.

 

Ein sichtbares Ergebnis unserer Arbeit stellt die seit diesem Jahr auf der Seite des dbs als Download zur Verfügung stehende Broschüre „Sprachtherapie bei Demenz“ dar. Diese Broschüre wurde während und begleitend zu den Treffen der AG erstellt und richtet sich an Betroffene und Angehörige. Interessierte erfahren darin etwas über die Anzeichen einer dementiellen Erkrankung, die auf der sprachlichen Ebene zu beobachten sind. Informiert wird auch über Inhalte der sprachtherapeutischen Diagnostik und mögliche Therapiemethoden. Abschließend erhalten die Leser einige Tipps zum Umgang mit den möglicherweise auftretenden Problemen in der Kommunikation sowie den eventuellen Schluckstörungen bei Demenz.

 

Von Seiten der AG bestehen Kontakte zu

-      Ärztender Memory Klinik Köln

-      Wissenschaftlich Tätigen verschiedener Universitäten

-      Alzheimer Gesellschaft

 

Wir würden uns freuen, wenn wir in Zukunft mehr Forschungsprojekte (auch Bachelor- und Masterarbeiten) zu verschiedenen Bereichen der Sprachtherapie mit dementiellen Patienten anregen könnten.

 

Um einmal mitzuerleben wie Demenzpatienten in einer speziell auf dementiell Erkrankte ausgerichteten Einrichtung leben, haben wir im Frühjahr 2017 das Demenzdorf „Süssendell“ bei Stolberg besichtigt.

 

Für die Zukunft sind auch weiterhin kollegiale Supervisionen, die Einarbeitung in diverse Therapiekonzepte zur sprachtherapeutischen Behandlung dementiell Erkrankter, Fallbesprechungen, die Erstellung einer Liste besonders geeigneter Therapiematerialien und einiges mehr geplant.

 

Falls Sie Interesse an einer Mitarbeit in der AG haben, kommen Sie zu unserem nächsten Treffen oder sprechen Sie uns an. Als Ansprechpartner stehen Ihnen

- Antje Tontsch (antje.tontsch@web.de) sowie

- Dieter Schönhals (schoenhals@dbs-ev.de) zur Verfügung.

 

Das nächste Treffen der AG findet am Samstag, den 18.11.2017 von 11.00 – 15.00 Uhr im evangelischen Krankenhaus Köln Kalk im kleinen Fritz Vorster Saal statt.

Gemeinsamer Fortbildungsnachmittag der dbs Landesgruppe Bayern und der LMU München

Am Freitag, den 07.07.2017 hatten der Lehrstuhl Sprachheilpädagogik der LMU München und die dbs Landesgruppe Bayern zu einer gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung zum Thema Elektronische Kommunikationshilfen im Kontext der Sprachtherapie eingeladen.

 

Gut dreißigTeilnehmer, sowohl Studierende als auch Praxisinhaberinnen und angestellte Sprachtherapeutinnen fanden sich trotz hochsommerlicher Temperaturen in den Räumen der LMU ein, um die beiden Referentinnen zu erleben und sich mit Kolleginnen auszutauschen. Sarah Vock, Klinische Linguistin (M. Sc.) und Hilfsmittelberaterin bei RehaMedia (Köln) gab in ihrem Vortrag einen Überblick über verfügbare Elektronische Kommunikationshilfen und deren Einsatz in der Sprachtherapie.

 

Im Anschluss hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, zahlreiche Hilfsmittel selbst auszuprobieren und mit Kolleginnen und der Referentin ihre Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu stellen. Ein besonderes Erlebnis war dabei für viele Therapeutinnen das eigene Ausprobieren einer Augensteuerung. Elena Hauber, Sprachtherapeutin (B.A.) und Studentin im M.A. Sprachtherapie (München) zeigte in ihrem Vortrag Möglichkeiten für die Anleitung von Eltern im Kontext der unterstützten Kommunikation auf und stellte die Konzeption ihrer geplanten Masterarbeit „Kommunikations-förderung mit MyCore – Konzeption & Evaluation eines Eltern-Kind-Trainingsprogramms“ vor.

 

Getränke und selbstgebackenen Kuchen aus den Reihen der Studierenden des Studiengangs Sprachtherapie sorgten für das leibliche Wohl der Teilnehmer und rundeten den Nachmittag gelungen ab.

Mitgliederversammlung der Landesgruppe Baden-Württemberg

Am 11. März 2017 trafen sich die Mitglieder der Landesgruppe in neuen tollen Räumlichkeiten zur Mitgliederversammlung. Bei reger Diskussion konnten viele Themen besprochen werden.

 

Einstimmig wurden

Heide Mackert (1. Vorsitzende) und

Ruth Kaspar (2. Vorsitzende)

wieder gewählt.

 

Weitere Informationen finden Sie im Protokoll. Bitte loggen Sie sich unten Links mit Ihren Zugangsdaten für den Mitgliederbereich ein, um über den Link zu den Protokollen zu gelangen.

Archiv der Landesgruppeninformationen

Weitere Informationen der Landesgruppen und Berichte über die Landesgruppentermine ab 2014 finden Sie hier in unserem ARCHIV

Hochschulkooperationen

Liebe Mitglieder,

 

der dbs hat mit einigen Hochschulen Kooperationsverträge geschlossen.

Ziel und Gegenstand der Kooperationsverträge ist es, Praktikumsplätze für die Studierenden zu gewinnen. Hierzu haben dbs-Praxen die Möglichkeit einem Rahmenvertrag beizutreten. Inhalt des Rahmenvertrags ist die Beteiligung an der praktischen Ausbildung der Studierenden in Form von Praktikumsplätzen.

 

Praxen, die dem Rahmenvertrag beitreten, dürfen den Titel „Kooperationspraxis der Universität XY“ führen.

 

Nähere Informationen finden Sie im Mitgliederbereich.

 

Suchen

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Zentrale: 02841-998191-0

Fortbildungen: 02841-998191-2

Fax: 02841-998191-3

E-Mail info@dbs-ev.de
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