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dbs-PraxisinhaberInnen-Tag 2019: Die Welt und der dbs zu Gast in München

Liebe MünchnerInnen, liebe PraxisinhaberInnen aus dem schönen Bayern,

 

an dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich bei Ihnen für unsere Terminauswahl (21.09.2019) entschuldigen. Offensichtlich gab es eine große Wissenslücke bei uns OrganisatorInnen über die Bedeutung des bayerischen Kulturfestes‚ die Eröffnung der Wies´n. Diese Lücke konnte am letzten Samstag in München geschlossen werden. Vermutlich und auch hoffentlich konnten so einige andere Wissenslücken der PraxisinhaberInnen geschlossen werden.

 

Der Geschäftsführer des dbs, RA Volker Gerrlich, gab als erster Redner einen sehr informativen Abriss  über viele Themen, die uns in der Gegenwart und vor allem in der Zukunft beschäftigen werden. U. a. sprach er über eine Änderung der Heilmittel-Richtlinie. Ändern wird sich das System für den Regelfall /außerhalb des Regelfalls. Da die Genehmigungspflicht entfallen soll, wird die Einstufung in außerhalb des Regelfalls nicht mehr erforderlich sein. Auch ein neues Muster für die Verordnung soll entwickelt werden. Diesmal wird es ein Muster für Physio-, Ergo- und Sprachtherapie geben. Herr Gerrlich betont, dass der dbs sich dafür einsetzen wird, dass möglichst wenige Fehlerquellen in dem neuen Formular seitens der Kassen eingebaut werden. Nun, wir dürfen auf die Kreativität der Ersteller gespannt sein.

 

Als zweiter Punkt  stand die Wirtschaftlichkeit einer sprachtherapeutischen Praxis auf der Tagesordnung. Es war eine interne Betrachtung zu der Frage: Wie viel Zeit benötigen Sie pro Woche als Praxisinhaber für Ihre Leitungs- und Managementtätigkeiten? Konkret habe ich mir die Zeit genommen und anhand meines Kalenders genau ein Jahr (05/18-05/19) betrachtet. Ich habe notiert und addiert, für welche Leitungs- und Managementtätigkeiten ich wie viel Zeit benötige. Das Ziel war es, die Stundenanzahl pro Woche zu ermitteln, die ich als Praxisinhaberin für diese Tätigkeiten benötige. An dieser Stelle möchte ich Sie eindringlich aufrufen, an der Befragung für das gemeinsame WAT-Gutachten teilzunehmen. Übrigens wird auch in dieser Befragung nach der Stundenanzahl pro Woche für nichttherapeutische Tätigkeiten gefragt.

 

In den Gesprächen zeigte sich, dass der Druck, unter dem sehr viele PraxisinhaberInnen stehen, gewaltig ist. In den letzten Monaten gestalteten sich Gehaltsverhandlungen mit zukünftigen MitarbeiterInnen wie in einem Science-Fiction-Film. Das Geld, das weder in der Hand noch auf dem Konto existiert, wurde per Vertrag bereits ausgegeben bzw. versprochen. Gleichzeitig ist in den letzten Jahren in vielen Praxen ein Investitionsstau entstanden. Durch den katastrophalen Fachkräftemangel befindet sich die PraxisinhaberIn in einem Dilemma: Einerseits müssen den MitarbeiterInnen höchstmögliche Gehälter gezahlt werden, anderseits existieren noch andere finanzielle Verbindlichkeiten.

Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens wird immer brisanter. Viele PraxisinhaberInnen sind hochspezialisiert  und daher sehr erfolgreich im Bereich der Sprachtherapie. Diesen Erfolg wünschen sie sich auch für ihr Unternehmen.

 

Nach der Vorstellung der Gehaltsempfehlungen erfolgte in München die externe Betrachtung der Wirtschaftlichkeit durch den Betriebswirt Mathias Gans. Zur Diskussion standen einzelne Faktoren der Gehaltsempfehlungen. Volker Gerrlich stellt in diesem Zusammenhang fest, dass 8 Therapieeinheiten pro Tag die Berechnungsgrundlage für die aktuellen dbs- Gehaltsempfehlungen darstellen.

 

Als nächster Referent informierte der Versicherungsfachwirt Herbert Fresenborg die Anwesenden über die durchaus verschiedenen Möglichkeiten, um im wohlverdienten Ruhestand (also in der Zeit nach der Sprachtherapie) über genügend finanzielle Mittel zu verfügen. Wichtig ist es für alle Selbstständigen, dieses Thema weder zu verdrängen noch zu vergessen. Persönlich kenne ich SprachtherapeutInnen, die im ‚Ruhestand‘ aus finanzieller Not weiter ‚am Patienten‘ arbeiten. Deshalb von mir hier an dieser Stelle der Aufruf an Sie: Beschäftigen Sie sich mit diesem Thema, lassen Sie sich beraten und dann sorgen Sie für sich vor!

 

Die TeilnehmerInnen, die aus der ganzen Bundesrepublik nach München angereist waren, füllten den Raum komplett aus. Die Lokalität war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Fazit der Veranstaltung: Der Austausch untereinander, die betriebswirtschaftliche Betrachtung der eigenen Praxis, die Auseinandersetzung mit ‚Nicht-Behandler-Leistungen‘ sind wichtig, nötig und unabdingbar.

 

Trotz der übervollen Straßen und Plätze hat es mich persönlich sehr gefreut, an diesem speziellen Tag in München sein zu dürfen. Ich habe gestaunt und hatte sehr viel Spaß!

Ich bedanke mich bei Melanie Exner und Mathias Gans für ihre tatkräftige Hilfe!

 

Herzliche Grüße

Beate Stoye, dbs-Beirätin für PraxisinhaberInnen

‚Im Dialog‘ beim dbs-Symposium 2019

In einen wohltuenden Dialog kamen die dbs-Praxisinhaberinnen zum 20. Geburtstag des Berufsverbandes in der ehrwürdigen Martin-Luther-Universität in Halle an der Saale. Die Gebäude haben alle TeilnehmerInnen des Symposiums selbstverständlich beeindruckt. Auch meine ehemalige Kommilitonin und Freundin und mich hat der Zauber des Löwengebäudes wieder eingefangen.

 

Im Dialog‘ fand im benachbarten Gebäude statt, mit dem nicht so flüssigen Namen Melanchthonianum.  Auch als akademische Sprachtherapeutin benötigt man einige Konzentration, um diesen Namen locker herauszubringen. Die Atmosphäre des Vorlesungssaales im Melanchthonianum war schon etwas kühler, aber wir haben versucht, uns davon nicht abschrecken zu lassen. Philipp Melanchthon, das wissen Sie natürlich, war auch, wie Martin Luther, ein Reformator. Die Praxisinhaberinnen haben ‚im Dialog‘ von RA Volker Gerrlich erfahren, was unser Gesundheitsminister Jens Spahn so alles im Heilmittelbereich reformieren möchte. Die Sensation, bzw. die ultimative Reform im Therapiebereich, stellt der einheitliche, ich wiederhole: einheitliche Höchstpreis dar. Dieser Höchstpreis soll voraussichtlich ab dem 1. Juli in Kraft treten. Für diese spektakuläre Nachricht erhielt Volker Gerrlich natürlich viel Beifall.

 

Weitere Themen des ‚Dialoges‘ waren die Wartelisten der Praxen und die Frage des ethischen Umganges mit den wartenden Patienten. Wer darf den nächsten frei werdenden Therapiepatz erhalten? Der Patient mit der Schluckstörung, der Aphasiker oder das 3jährige Kind mit einer Sprachentwicklungsstörung? Auf die Praxisinhaberinnen rollen mit einer sehr hohen Geschwindigkeit neue Herausforderungen zu. Zuweilen entsteht das Gefühl des Überrennens. Die vielen unbesetzten Stellen gehören genauso dazu, wie der Umgang mit den immer länger werdenden Wartelisten.

 

Das Format ‚im Dialog‘ wird von den einzelnen Teilnehmern sehr differenziert  bewertet. Einige Praxisinhaberinnen empfinden diese Form des Austausches nützlich und hilfreich, anderen Selbständigen fehlt ‚im Dialog‘ der Inhalt.

 

Nach diesem Treffen im kalten Licht (siehe Foto) gab es die Möglichkeit, im Enchilada (Mexikanisches Restaurant) gemütlich zu klönen, ratschen oder schnattern. Dies wurde intensiv  von den Teilnehmerinnen genutzt. Und so schließt sich der Kreis mit dem Namensgeber der halleschen Universität. Dank der Bibelübersetzung durch Martin Luther und der damit verbundenenVereinheitlichung der deutschen Sprache war es möglich, einen deutschen Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie zu etablieren. 

 

Beate Stoye, dbs-Beirätin für Praxisinhaber

Praxisinhaber = Unternehmer?!

Am 21.04.2018 trafen sich 24 PraxisinhaberInnen neugierig und mit vielen Fragen im Gepäck in Hannover. Das Thema „Praxisinhaber als Unternehmer - Steuern und Versicherungen“ stellt Sprachtherapeuten im Alltag oft vor Probleme. Die Veranstaltung war eine gelungene Mischung aus der Wissensvermittlung des Referenten und den persönlichen, zuweilen auch außergewöhnlichen Beiträgen der Anwesenden. Da sich viele TeilnehmerInnen seit Jahren durch den Dschungel der Selbstständigkeit hangeln, gab es viel zu berichten und auch viel zu lachen. Der Referent Bernhard Schmidt unterstützte die TeilnehmerInnen mit charmanter Ruhe, Diplomatie und Gelassenheit.

Die Praxisinhaber befanden sich in Potsdam ‚Im Dialog‘

Eines der  intensivsten Themen  der Praxisinhaber waren selbstverständlich die deutlichen Erhöhungen  der Vergütung in vielen Bundesländern.  Verschiedene Aspekte wurden diskutiert, u.a.  die Vorgehensweise der Erhöhung der Gehälter:  Wann ist es für die Arbeitgeber möglich, die Gehälter zu erhöhen, da die Verordnungen erst nach 3 bis 6 Monate abgerechnet werden können und in welcher Höhe können die Gehälter aus wirtschaftlichem Aspekt angepasst werden?

Die Mitglieder der AG Gehaltsempfehlungen verwiesen auf ihre Arbeit. Die neuen, angepassten Gehaltsempfehlungen werden vom dbs ab dem 01. April 2018 veröffentlicht.

 

 

Die neue Fortbildung für Praxisinhaber in dem Bereich der Wirtschaft war auch ein Thema in Potsdam. Die Fortbildung findet in Hannover am 21.04.2018 statt. Die Anmeldung kann unter http://www.dbs-ev.de/fortbildungen/fortbildungsprogramm/?tx_mksubscriptions_pi1%5BshowUid%5D=376&cHash=d264ac180e22b03c5e50ae4c79ee60a7

erfolgen.

 

Einige Teilnehmer hatten konkrete Fragen zum bürokratischen Alltag: Kommunikation mit den verordnenden Ärzten, welches Verhalten ist angemessen, ökonomisch und kundenorientiert? Am Ende war die Zeit zu Ende, aber der Gesprächsbedarf war noch nicht zu Ende. Bitte teilen Sie mir Ihre Wünsche/Idee und Vorschläge für das nächste Mal ‚Im Dialog‘ mit!

 

Vielen Dank!

Beate Stoye, dbs-Beirat Praxisinhaber

Praxisinhabertreffen 2017 in Bielefeld

Fotos: dbs/Beate Stoye

Am Samstag, den 06.05.2017 trafen sich im Anschluss des BKL-Workshops viele Praxisinhaber aus sehr vielen unterschiedlichen Ländern und aus unseren verschiedenen Fachverbänden. Es war somit eine sehr interessante Mischung von klinischen Linguisten, Patholinguisten, klinischen Sprechwissenschaftlern und Sprachheilpädagogen. Auch die Anzahl der Jahre in der Selbstständigkeit der Teilnehmer bildeten ein breites Spektrum der Mitglieder im dbs ab. Angefangen von Teilnehmern, die erst seit einem Jahr selbstständig sind bis hin zu Teilnehmern, die weit über 20 Jahre in der Selbständigkeit viele Erfahrungen gesammelt haben. Durch diese heterogenen Erfahrungsschätze wurden viele Fragen gestellt und konnten auch beantwortet werden.

 

Die Ergebnisse der Kassenverhandlungen nach dem Inkrafttreten des HHVG  u.a. in Westfalen-Lippe wurden erleichternd aufgenommen. Die neuen Gehaltsempfehlungen des dbs wurden kritisch hinterfragt und von einigen Teilnehmern sorgenvoll betrachtet. In den letzten 30 Minuten der Veranstaltung beantwortete Frau Jasmin Höll (Justiziarin des dbs) Fragen der Teilnehmer. Persönlich hat mir das Praxisinhabertreffen sehr gut gefallen, die Atmosphäre war sehr angenehm, die Gespräche waren bereichernd, ich konnte einige neue Ideen mitnehmen und freue mich darum sehr auf das nächste Treffen.

 

Herzlichst Beate Stoye

dbs-Praxisinhabertreffen 2016

Am 12. November 2016 sind in Dortmund viele Praxisinhaber der dbs Einladung gefolgt und reisten in die fußballbegeisterte Stadt. Die Teilnehmer kamen u.a. aus Westfalen und aus dem Rheinland. Die Probleme in den Sprachtherapeutischen Praxen ähneln einander sehr. Viele Praxisinhaber sorgen sich sehr um ihre Mitarbeiter. Sie würden ihren Arbeitnehmern sehr gerne bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Vergütung bieten.

 

Es entstand an diesem Tag eine sehr intensive Diskussion zum Thema: „Was ist Sprachtherapie wert? Bzw. wie hoch ist der Wert für Sprachtherapie?“  

Diese sehr spezielle und auch hoch emotionale Frage stellte den Teilnehmern der dbs Geschäftsführer RA Volker Gerrlich. Durch das neue HHVG (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz) soll u.a. die Grundlohnsummenanbindung wegfallen. Uneinig war man sich über die Frage, ob Spezialisierungen in der Sprachtherapie differenzierter vergütet werden sollten. Die Anwesenden waren sich allerdings alle einig, dass Sprachtherapie eine deutlich höhere Vergütung benötigt, damit Mitarbeiter und Praxisinhaber diesen Beruf weiter verantwortungsbewusst ausüben können.

 

Beate Stoye

dbs-Beirat Praxisinhaber

Praxisinhabervertreterin im dbs-Beirat

Mein Name ist Beate Stoye, ich bin Gründungsmitglied des dbs und seit 2001 Landesvertreterin in Sachsen-Anhalt.

Im Jahr 1998 habe ich forsch und unbekümmert den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Aus dieser kleinen Praxis für Sprachtherapie in einer ehemaligen ausgebauten, leider sehr feuchten Backstube ist über die Jahre ein interdisziplinäres Zentrum für Ergo- und Sprachtherapie in einem restaurierten Stadthaus entstanden.

 

In diesen 18 Jahren habe ich als Praxisinhaberin und Arbeitgeberin sehr viele Höhen und Tiefen erlebt. Immer wenn ich dachte, nun kenne ich alles und mich würde nichts mehr schocken, hielt der Praxisalltag eine neue Überraschung für mich bereit. Zumindest bei einer Analyse der letzten Jahre bin ich mir jetzt sicher: Die Arbeit als akademische Sprachtherapeutin wird nie langweilig!

 

Meine Motivation für diese neue Funktion, setzt sich aus den Erfahrungen der letzten 18 Jahre zusammen. Die täglichen zu bewältigen Probleme haben sich sehr verändert. Evtl. kennen Sie mich bereits als die Frau mit der Kamera in der Hand. Seit einigen Jahren versuche ich die Aktivitäten unseres Verbandes in Bildern festzuhalten. Aus dem Interesse, der Faszination für Fotografie und der Unzufriedenheit über die geringe Wertschätzung von Sprachtherapie ist die Idee zur Ausstellung ‚Was Sprachtherapie kann‘ entstanden. Ich hoffe und glaube, wenn wir zeigen, wie wichtig unsere Arbeit für den Betroffenen und auch für die Gesellschaft ist, dann steigt unser Ansehen.

 

In diesem Sinne möchte ich unsere gemeinsamen Interessen vertreten und neue Ideen entwickeln und verwirklichen!

Inklusion und Versorgungsstärkungsgesetz - zwei zentrale Themen des Praxisinhabertreffens

Am 07.11 2015 kamen die PraxisinhaberInnen zu ihrem diesjährigen Treffen in Hannover zusammen. Fragen aus dem Praxisalltag und die aktuelle Vergütungssituation ließen die TeilnehmerInnen sehr schnell miteinander ins Gespräch kommen. Der Inhalt und mögliche Auswirkungen  des Versorgungsstärkungsgesetzes auf die anstehenden Vergütungsverhandlungen wurden von RA Volker Gerrlich, Geschäftsführer des dbs, und Katrin Schubert, Beirätin für Praxisinhaber und Bundesvorsitzende, dargestellt und mit den Anwesenden diskutiert.  

 

Aber auch Therapien in Einrichtungen sind besonders unter dem Aspekt der Inklusion ein Dauerthema unter den PraxisinhaberInnen. So wurde über Vor- und Nachteile und notwendige Bedingungen von Therapien in Einrichtungen gesprochen und der Umgang mit den daraus resultierenden Veränderungen im Praxisalltag debattiert. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass der sich verändernde Alltag der Familien, aber auch die Einführung von Ganztagsunterricht und die inklusive Beschulung von behinderten Kindern erhebliche Auswirkung auf die Organisation des Praxisalltags haben. Im Verlauf des Treffens wurde außerdem u.a. zu anstehenden Ergänzungen der Heilmittelrichtlinie im Entlassmanagement,  zur Rentenversicherungspflicht sowie zur Honorartätigkeit informiert. Im Themenblock standen  Arbeitsverträge und deren Gestaltung - diesmal besonders die Möglichkeiten von Zielvereinbarungen -  im Mittelpunkt.

 

Als eine neue Serviceleistung des dbs konnte der Flyer für Praxisinhaber vorgestellt werden. Er bietet einen schnellen Überblick über alle Leistungen, die im dbs von Praxisinhabern abgerufen werden können. Die dazugehörigen Servicepapiere wie Praxisinhaber-ABC und der Fahrplan zur Praxisgründung wurden ebenfalls überarbeitet und aktualisiert. Eine ausführliche Übersicht über die vorhandenen Servicepapiere des dbs finden Sie im Mitgliederbereich der Homepage. An dieser Stelle möchten wir alle PraxisinhaberInnen schon zu unserem nächsten Treffen am 12.11.2016 einladen. Ort und nähere Informationen dazu finden Sie im Vorfeld auf unserer Homepage.

 

Herzliche Grüße

 

Katrin Schubert

Beirätin für Praxisinhaber

Bundesvorsitzende

Reger Austausch und hilfreiche Informationen auf dem Praxisinhabertreffen 2013

Auf dem Praxisinhabertreffen 2013, dass wie jedes Jahr am Samstag des zweiten Novemberwochenendes – diesmal in Würzburg – stattfand, nutzten die Praxisinhaber des dbs die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.  

 

Neben aktuellen Informationen zu Praxisbesonderheiten und Langfristgenehmigungen, Kassenverhandlungen, dem Heilmittelwerbegesetz und Therapie in Einrichtungen diskutierten die Anwesenden intensiv mit dem Geschäftsführer des dbs, Herrn Volker Gerrlich und der dbs-Bundesvorsitzenden Katrin Schubert über Inklusion und Ganztagsbetreuung. Diese Veränderungen lassen in den Auslastungszeiten und in den Anforderungen an Therapieorte bereits in den Praxen umfangreiche Änderungen spürbar werden. So ist es unter den Bedingungen der Ganztagsbetreuung zunehmend schwieriger, Kindern Therapieplätze in den Praxen anzubieten. Therapeuten und Lehrer sprachauffälliger Schüler, die inklusiv beschult werden, erfahren  zunehmend, dass es neuer Formen der Zusammenarbeit bedarf, um die störungsspezifische Betreuung  und Unterstützung der Kinder im Alltagskontext gewährleisten zu können.  

 

Ein reger Austausch über die Möglichkeiten, mit diesen neuen Bedingungen zurechtzukommen, fand auf dem Praxisinhabertreffen statt. Die teilnehmenden Praxisinhaber unterstützten die Aktivitäten des Verbandes diese Problematik in den Gremien der Krankenkassen und Politik zu thematisieren.  

 

Katrin Schubert

dbs-Bundesvorsitzende

Beirat für Praxisinhaber

Der Arbeitsvertrag – Thema des Praxisinhabertreffens 2012 in Berlin

Das dbs- Praxisinhabertreffen 2012 am 10.11.12 in Berlin nutzten Praxisinhaber aus ganz Deutschland, um sich über Neuigkeiten im Bereich der Vergütungsvereinbarungen, der Beihilfe und vielen weiteren aktuellen Verbandsthemen auszutauschen. Das Schwerpunktthema „ Der Arbeitsvertrag- ein Buch mit sieben Siegeln?!“  sorgte für eine rege Diskussion und einen intensiven Erfahrungsaustausch  unter den Teilnehmern, in deren Verlauf zahlreiche allgemeine und spezielle Fragen durch unseren Geschäftsführer, Herrn RA Volker Gerrlich, kompetent beantwortet werden konnten. So ging es um Themen wie Arbeitszeit- und Urlaubsregelungen, Vergütungen, Mutterschutz, geringfügig  Beschäftigte und Arbeitszeugnisse, die informativ für alle und ausführlich diskutiert  werden konnten. Über einzelne Themen werden Sie sich in den nächsten Heften unserer neuen Fachzeitschrift zusammenfassend  informieren können. An dieser Stelle möchte ich Sie schon jetzt recht herzlich zu unserem Praxisinhabertreffen 2013 am 09. November 2013 einladen. Nähere Informationen sowie den Ort erfahren Sie wie immer hier auf der dbs-Homepage.

 

Katrin Schubert
dbs-Beirat für Praxisinhaber

Praxisinhaber - Therapeut oder Chef?

Interessante Diskussionen und reger Erfahrungsaustausch auf dem Praxisinhabertreffen 2011 in Hannover 

 

Über 50 Praxisinhaber aus ganz Deutschland trafen sich am 12.11. 2011 zu unserem diesjährigen Praxisinhabertreffen in Hannover.

 

Zu Beginn informierte in gewohnt kompetenter und aufschlussreicher Art und Weise der Geschäftsführer des dbs, Herr RA Volker Gerrlich, über aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten im Bereich der Sprachtherapie und der Berufspolitik.

 

So waren die neuen Heilmittelrichtlinien und derzeitige Kassenverhandlungen aber auch Ausgabenentwicklungen im Gesundheitsbereich Gegenstand der Diskussion.

 

Schon im Vorfeld zeigten die Anmeldezahlen, dass das Thema: Praxisinhaber -  Therapeut oder Chef? viele Praxisinhaber beschäftigt. Oft wundern wir  uns, woran es liegt, dass das Praxisklima nicht so ist, wie wir es uns vorstellen. Unzufriedenheit macht sich auf Praxisinhaber-  und Mitarbeiterseite breit. Erste Denkanstöße zur Analyse der Ursachen und Vorschläge zur Veränderung wurden intensiv unter den Teilnehmern des Treffens diskutiert. So wurden Themen wie die Führungsrolle in der Praxis, die Entwicklung und Durchsetzung einer Praxiskonzeption, die Arbeit mit Mitarbeitern und die Gehaltsgestaltung besprochen und es konnten gegenseitig Tipps und Anregungen gegeben werden. Fazit der Diskussion war, dass nur im gegenseitigen, fairen Umgang  von Praxisinhaber und Mitarbeiter die Voraussetzungen für eine gute therapeutische Arbeit am Patienten gewährleistet werden kann. Dies ist allerdings oft leichter gesagt als im Alltag umzusetzen. Von allen Teilnehmern wurde betont, dass wir als Praxisinhaber uns immer wieder bewusst werden müssen, dass die konzeptionelle, wirtschaftliche und fachliche Führung der Praxis  einen Teil unserer zeitlichen und wirtschaftlichen Ressourcen in Anspruch nimmt und nehmen muss.

 

Beirat für Praxisinhaber

Katrin Schubert

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Aktuelles aus den Kassenverhandlungen finden Sie jederzeit auf der Startseite dieser Homepage im mittleren Informationskasten und im dbs-Mitgliederbereich.

 

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