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Das war das dbs-Symposium 2015!

Katrin Schubert (dbs-Bundesvorsitzende) begrüßt die Teilnehmer (Foto: K. Weiffen)
Immer wichtig: Der Austausch in den Pausen zwischen den Workshops (Foto: B. Stoye)
Eins der Referenten-Teams: Thilo Müller (li.) und Holger Prüß vor ihrem Vortrag zur Therapie des Stotterns bei Jugendlichen und Erwachsenen (Foto: C. Iven)
Ein Ergebnis des Workshops: Das iPad im sprachtherapeutischen Arbeitsalltags (Bild: Dr. M Ruß)
Prof. Dr. Raimund Böckler beim Vortrag in Köln (Foto: B. Stoye)

Am 20. und 21. Februar fand das 16. Symposium des dbs in Köln statt: Unter dem Motto “Aus der Praxis für die Praxis“ waren namhafte ReferentInnen eingeladen, die in 17 Praxis-Workshops aktuelles evidenzbasiertes Wissen vermittelten. Die TeilnehmerInnen zeigten sich durchweg erfreut über diese Möglichkeit, kompakte und direkt umsetzbare Anregungen aus verschiedenen praxisrelevanten Bereichen zu erhalten.

 

Im Workshop-Angebot zeigte sich die gesamte Vielfalt unseres Tätigkeitsfeldes. Von den Schluckstörungen bei Säuglingen bis zur Sprachtherapie bei Demenz, von den Aphasien über die Stimmstörungen und kindlichen Sprachstörungen bis zur Unterstützen Kommunikation: Wer wollte, konnte etwas für die eigene Spezialisierungsrichtung finden. Wir danken allen TeilnehmerInnen, aber vor allem natürlich den ReferentInnen, dass sie diesen lebendigen Austausch ermöglicht haben!

 

Ein Highlight: Der Keynote-Vortrag

Nach der Symposiums-Eröffnung durch die dbs-Vorsitzende Katrin Schubert und einer inhaltlichen Einführung vom dbs-Vorsitzenden Prof. Dr. Michael Wahl folgte der zentrale Vortrag von Prof. Dr. Raimund Böckler, Professor für Phoniatrie und Pädaudiologie an der SRH Gesundheitshochschule in Gera. Mit großem Engagement, Überzeugungskraft und eindrucksvollen Fallbeispielen ging er der Frage nach: „Dysphagie bei Kindern – relevant für die akademische Sprachtherapie?“ Natürlich wurde die Frage mit einem eindeutigen „Ja!“ beantwortet: Die Notwendigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit von FachärztInnen und SprachtherapeutInnen bei der Diagnostik von Dysphagien bei Säuglingen und Kleinkindern ist unbestritten. Prof. Böckler wies mit den extrem Frühgeborenen auf eine wachsende Hochrisikogruppe für frühkindliche Dysphagien hin, widersprach aber den kursierenden Zahlen, dass bis zu 20% der Kinder Schluck- und Fütterstörungen aufwiesen: Hier führten Definitions-Ungenauigkeiten zu missverständlichen Häufigkeitsangaben.

 

Schwerpunkt des Vortrags war die Frage, wie eine hohe Beurteilungssicherheit beim Ernährungsmanagement (Per PEG-Sonde? Oral? Gemischt?) erreicht werden kann und nach welchen Kriterien entschieden werden sollte, ob eine instrumentelle Untersuchung indiziert ist. Mit einem langjährig gewonnenen Datenschatz ist Prof. Böckler zuverlässigen Kriterien auf der Spur, mit denen sich der Verdacht auf eine Dysphagie bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern im interdisziplinären Team erhärten oder auch ausräumen lässt.

 

Die Vor- und Nachteile von FEES und Videofluoroskopie wurden eindrücklich mit den Geschichten der kleinen Patienten erläutert. Prof. Böckler wies außerdem nachdrücklich auf die große Bedeutung der „bewegten Bilder“ hin, wenn Eltern nachvollziehen sollen, was beim Schluckproblem ihres Säuglings passiert und wie sie ihrem Kind helfen können. Die vielen Videobeispiele verdeutlichten auch den ZuhörerInnen, wie prägnant dieser Einblick in den Schluckakt ist.

 

Hier finden Sie das Programm und die Beschreibungen der Workshops.

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