
Dr. rer. nat. (Kognitive Neurowissenschaften) Denise Siemons-Lühring ist als Studienkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc, M.Sc. Logopädiewissenschaft) an der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie des Universitätsklinikums Münster tätig. Sie verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Behandlung sämtlicher logopädischer Störungsbilder und bringt diese seit nahezu 20 Jahren in die Sprachtherapieforschung ein. Die von ihr entwickelte Aussprachetherapie „PhonoSens“ war Gegenstand ihrer Dissertation. In ihrem Fortbildungsinstitut „theraFOBI“ bietet sie seit 2026 Fortbildungen an, um den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in den therapeutischen Praxisalltag zu fördern. Zu ihren Schwerpunkten zählen die Kindersprache sowie Tele- und Kleingruppentherapie.
Neurowissenschaftliche Studien: neue Erkenntnisse über die Komplexität der Ausspracheentwicklung
Die einseitige Dominanz der phonologischen Sichtweise in Frage gestellt
DIVA (Directions Into Velocities of Articulators): ein neuronales Netzwerkmodell zum Erwerb sprechmotorischer Fähigkeiten und Sprachproduktion
IPMSP-Modell nach Terband: Modell der Sprachverarbeitung als Rahmen für einen prozessorientierten* Ansatz zur Diagnostik und Therapie
Methode PhonoSens: Evidenzbasierung, Aufbau, Durchführung, Praxisbeispiele, Anwendung im Praxisalltag
Übungen zur Diagnostik und Therapieplanung
Anwendung in Kleingruppen- und Online-Therapie
*es handelt sich hierbei um neuronale, nicht um phonologische Prozesse
Die Anmeldung über das Anmeldeformular ist organisatorisch nur bis spätestens eine Woche vor der Veranstaltung möglich!
An dieser Stelle können Betroffene oder interessierte Eltern bzw. Angehörige von sprach- und sprechgestörten Menschen Sprachtherapeut:innen in ihrer Nähe finden.
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