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Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung „Was Sprachtherapie kann" im Rahmen der „Kleine Fächer-Wochen Sprechwissenschaft" am 08. November 2019

Montag, 25. November 2019, 14:09 Uhr, Alter: 11 Tage

v. l. n. r.: Katharina Brederlow, Prof. Johanna Mierendorff, Petra Grimm-Benne, Prof. Susanne Voigt-Zimmermann; Bildquelle: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10206395555845656&set=pcb.10206395559085737&type=3&theater

Ein angeregtes Gemurmel ertönte am Freitagabend aus der zweiten Etage des Hallenser Rathauses. Grund dafür war die erste von insgesamt vier Auftaktveranstaltungen der „Kleine Fächer-Wochen Sprechwissenschaft": die Eröffnung der Fotoausstellung „Was Sprachtherapie kann".

 

Eingestimmt werden die Gäste mit einer musikalischen Einlage der Band The Blue Rabbit. Sängerin Anneli Wolf, angehende Klinische Sprechwissenschaftlerin, besang den vielverspre-chenden Abend mit dem U2-Song „Beautiful Day". Erwartungsvolle Blicke der Zuschauen-den richteten sich dann auf die Direktorin der Abteilung für Sprechwissenschaft und Phone-tik, Frau Prof. Dr. Susanne Voigt-Zimmermann. Sie begrüßte alle Anwesenden sowie die Ehrengäste und erläuterte die Idee hinter den „Kleinen Fächer-Wochen" Sprechwissenschaft.

 

Die „Kleine Fächer-Wochen" wurden von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ins Leben gerufen und werden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ideell und fi-nanziell unterstützt. Ziel ist es, die Stärken und Potentiale solcher kleinen, oft auch als Orch-ideen-Fächer bezeichneten Fachdisziplinen aufzuzeigen, wie die der Sprechwissenschaft. Es sollen ihre Leistungen für Wissenschaft und Alltag verdeutlicht, ihre Zukunftsfähigkeit durch eine stärkere hochschulinterne und -externe Kooperation gestärkt und deren Relevanz für die Gesellschaft sichtbar gemacht werden.

 

Grußworte überbrachten Frau Katharina Brederlow, die Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle, Frau Prof. Dr. Johanna Mierendorff, Prorektorin für Personalentwicklung und Struktur der MLU, sowie die Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Petra Grimm-Benne. Mit ihren ermutigenden und gleich-sam berührenden Grußworten unterstützten sie die zentralen Themen, für die die „Kleine Fächer-Wochen" und die Ausstellung stehen. Außerdem wiesen sie auf aktuelle Herausforde-rungen hin: den Fachkräftemangel im sprachtherapeutischen und logopädi-schen Bereich und die notwendige Akademisierung der Logopädieausbildung.

Der Vorsitzenden des Deutschen Bundesverbandes für akademische Sprachtherapie und Logopädie, Herr Prof. Dr. Michael Wahl, beleuchtete in seinen Grußworten die Geschichte der akademischen Sprachtherapie und des Verbandes, um davon aus Einblicke in aktuelle Entwicklungen und die stetig steigende Relevanz der akademischen Sprachtherapie und Logopädie zu geben.

 

Frau Beate Stoye, die „Erfinderin" der Ausstellung „Was Sprachtherapie kann" erläuterte dann die Beweggründe für die Fotoausstellung mit all den individuellen Schicksalen aus dem Bereich der Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schlucktherapie. Es sollen ein Gefühl und das Wissen darüber vermittelt werden, mit welchen Herausforderungen Menschen mit diesen Sprachstörungen zu leben haben und wie sie sie meistern.

 

Den emotionalen Höhepunkt der Ausstellungseröffnung bildete dann der Bericht eines betroffenen Ehepaares. Wilfried und Dorothea Dunst berichten in einer berührenden Rede über das Schicksal, welches Herrn Dunst vor über 11 Jahren ereilte. In Folge eines Schlaganfalls erlitt Herr Dunst nicht nur eine Lähmung sondern auch eine Aphasie, eine Sprachstörung, bei der das Sprachzentrum im Gehirn beschädigt wird. Über den langen und beschwerlichen Krankenhausaufenthalt hinaus beschrieben beide den Fortlauf der Störung, seine Gefühle und Gedanken und die Unterstützung mithilfe der Sprachtherapie.

 

Nach dem langen nachhallenden Applaus für die vielen Redner*innen und vor allem Herrn und Frau Dunst wurde das Büfett und gleichzeitig der Rundgang durch die Ausstellung eröffnet.

 

Das Ziel der „Kleinen Fächer-Woche Sprechwissenschaft", die Bedeutung und Relevanz des Faches für die Gesellschaft sichtbar zu machen, war mit dieser Veranstaltung voll und ganz erfüllt.

 

Neele Schumann und Jenny Brückmann, Halle 

 

 

Weitere Informationen und Veranstaltungen im Rahmen der Kleine-Fächer-Woche finden Sie hier:

https://kfw.sprechwiss.uni-halle.de/ausstellung-was-sprachtherapie-kann/

 

 

 

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