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NRW: Neue Coronaschutzverordnung direkt überarbeitet

Dienstag, 24. August 2021, 09:44 Uhr, Alter: 27 Tage

Liebe Mitglieder in NRW,

 

die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt die Beschlüsse der Bund-Länder-Beratungen in einer neuen Fassung der Coronaschutzverordnung um.

 

Die ab dem 20.08.2021 bzw. ab 23.08.2021, 28.08.2021, 02.09.2021 geltenden Regelungen, die für den Bereich der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie relevant sind, haben wir für Sie zusammen gefasst:

 

 

Maskenpflicht

 

Generell Maskenpflicht in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen (also auch in Praxen)

=> mindestens medizinische Maske 

 

Ausnahmsweise kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden:

  • wenn es zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung erforderlich ist
  • bei Kindern bis zum Schuleintritt
  • bei Personen, bei denen es aus medizinischen Gründen nicht möglich

Soweit Kinder vom Schuleintritt bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

 

 

3G-Nachweispflicht! (Geimpft, Genesen, Getestet)

 

Die in der Coronaschutzverordnung geregelte 3G-Pflicht ist für den therapeutischen Bereich zunächst unklar gewesen, da nicht mehr wie bisher zwischen körpernahen Dienstleistungen im Bereich Körperpflege und therapeutischen/pflegerischen Dienstleistungen differenziert wurde.

 

Nun hat es eine Überarbeitung der Coronaschutzverordnung gegeben, in der die Testpflicht ab 23.08.2021, 28.08.2021 und 02.09.2021 wie folgt geregelt ist:

Ab einem Inzidenzwert von 35 dürfen körpernahe Dienstleistungen nur noch von immunisierten oder getesteten Personen in Anspruch genommen, besucht oder ausgeübt werden.

 

"Von Beschäftigten, die in den genannten Bereichen [Anmerkung: genannt sind die körpernahen Dienstleistungen) tätig sind, kann die Testpflicht für den Bereich der Berufsausübung auch durch eine dokumentierte und kontinuierliche Teilnahme an einer zweimal wöchentlichen Beschäftigtentestung nach § 4 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung erfüllt werden.

 

Satz 1 gilt nicht .... bei dringenden medizinischen oder pflegerischen Behandlungen und wenn der gesundheitliche Zustand der Person eine vorherige Testung nicht zulässt.

 

Hinweis: Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

 

 

Testnachweis für nicht immunisierte Beschäftigte bei Urlaubsrückkehr etc. 

 

Nicht immunisierte Beschäftigte, die nach dem 1. Juli 2021 mindestens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, müssen am ersten Arbeitstag nach dieser Arbeitsunterbrechung dem Arbeitgeber einen Negativtestnachweis (Bürgertestung oder Einrichtungstestung nach § 3 und §§ 5 ff. der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung beziehungsweise höchstens 48 Stunden zurückliegende Einreisetestung gemäß § 5 der Coronavirus-Einreiseverordnung) vorlegen oder vor oder bei Beginn der Arbeitsaufnahme am ersten Arbeitstag einen dokumentierten beaufsichtigten Test im Rahmen der Beschäftigtentestung nach § 4 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung durchführen.

 

 

Zugangsbeschränkungen und Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

 

Unabhängig vom Inzidenzwert ist der Zugang als Besucher zu Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe und ähnlichen Einrichtungen, stationären Einrichtungen der Sozialhilfe sowie Sammelunterkünften für Flüchtlinge nur immunisierten oder getesteten Personen gestattet.

 

Die neue Coronaschutzverordnung NRW mit den Ergänzungen (gelb markiert) finden Sie hier:

Microsoft Word - 2021-09-01_CoronaSchVO ab 02.09.2021_Lesefassung mit Markierungen.docx (mags.nrw)

 

 

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