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dbs-Symposium 2020 - Workshops

Die Workshops 1-5 finden vormittags statt und werden als Workshops 6-10 am Nachmittag wiederholt. SymposiumsteilnehmerInnen können sich für einen oder zwei Workshops anmelden.

 

Fortbildungspunkte: Pro Workshop erhalten Sie 4 Fortbildungspunkte.

Workshop-Angebot

Workshop 1 und 6

Mutig Sprechen für Kinder mit selektivem Mutismus. Eine Einführung in Kommunikationstechniken aus den USA.

Referentin: Sabine Laerum

 

Für Kinder mit selektivem Mutismus ist jeder still verbrachte Tag nicht neutral: Das Schweigen wird unzählige Male gestärkt, ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen geschwächt, die Wahr-nehmung anderer, dass das Kind nicht spricht, manifestiert sich. Um dies zu ändern, setzen Therapeuten in den USA seit Jahren auf Intensivinterventionen, in  denen sie mit den Kindern arbeiten und zugleich die Eltern zu Co-Therapeuten aufbauen.

 

Ziel ist es, den Kindern nicht nur im therapeutischen Setting, sondern in allen Alltagssituationen beim „mutigen Sprechen“ zu helfen. In diesem Workshop werden die Grundbausteine des „Mutigen Sprechens“ vorgestellt sowie die spezifischen Kommunikationstechniken geübt. 

Workshop 2 und 7

Vermittlung von Lernstrategien in der Wortschatzarbeit mit ein- und mehrsprachigen Schulkindern.

Referentin: Dr. Dana Marks

 

In Strategie-Therapien bei Wortschatzdefiziten lernen Kinder, wie sie eigenständig lexikalische Lücken erkennen und füllen können. Sie verbessern damit ihre Fähigkeiten, neue Wörter aktiv  einzuspeichern, wieder abzurufen und mit anderen Wörtern zu verknüpfen. Neben dem  bekanntesten Strategiekonzept „Wortschatzsammler“ (Motsch, Marks, Ulrich 2018)  können auch z. B. die Strategieorientierte Genustherapie im Schulalter (Riehemann 2017) oder Die Lesetricks von Professor Neugier (Mayer 2017) eingesetzt werden. Der Workshop gibt praktische Einblicke in die Vielfalt der Wortschatzarbeit zur Vermittlung von Lernstrategien (von der Einzelwort- bis zur Textebene). Konkrete Methoden, die für unterschiedliche Settings und Zielgruppen geeignet sind, werden mit (Video-)Beispielen und Praxismaterialien veranschaulicht.

Workshop 3 und 8

Sprachtherapie bei M. Parkinson und Atypischen Parkinsonsyndromen.

Referentin: Dr. Grit Mallien

 

Dysarthrophonien treten im Rahmen der Parkinsonerkrankung, aber auch bei Atypischen Parkinson-Syndromen sehr häufig auf. Leider wirkt die medikamentöse Therapie beim Sprechen in der Regel kaum. Allerdings ist eine optimierte dopaminerge Substitution Grundlage für jede weitere Behandlung einer Dysarthrie. Bei Patienten mit Tiefer Hirnstimulation (THS) kann es zu sehr unterschiedlichen Resultaten hinsichtlich des Sprechens, häufig zu einer Verschlechterung, kommen. Allerdings können Veränderungen der Stimulationseinstellungen das Sprechen oft positiv beeinflussen. In Zeiten der evidenzbasierten Therapie stellen aktivierende Therapien bei Parkinson-Syndromen eine wichtige Ergänzung der medikamentösen Behandlung dar. Sie erweisen sich als notwendig und effektiv bei der Behandlung von Symptomen, die nur unzureichend auf Medikamente ansprechen.

 

Workshop 4 und 9

Praxis der Dysphagie-Therapie in Anlehnung an das Castillo Morales® Konzept.

Referentin: Michèlle Schwald-Polizzi

 

Das Castillo Morales Konzept will physiologische Bewegungsabläufe im Bereich des Gesichtes, Mundes und Rachens anbahnen bzw. stabilisieren. Oberstes Ziel ist die Teilhabe am Alltag durch Selbständigkeit und erweiterte Kommunikationsmöglichkeiten. Im Fokus dieses ressourcen-orientierten Konzepts stehen die Körperwahrnehmung und Regulation des Muskeltonus. Dies ermöglicht die Verbesserung von Haltung, Aufrichtung und Bewegung sowie die Gestaltung von Essen und Trinken als soziales Erlebnis. Zur Basis des Konzepts gehören auch der respektvolle Umgang und das Vertrauen in die Kompetenz der Angehörigen. Geeignet ist es für Kinder mit muskulärer Hypotonie, Neugeborene mit Saug- und Schluckstörungen, Frühgeborene und Kinder mit Syndromen, neuromuskulären Erkrankungen, oro- oder kraniofazialen Struktur- und Funktions-störungen oder retardierter sensomotorischer Entwicklung.

Workshop 5 und 10

Szenariotest: Training zur Durchführung des neuen Testverfahrens.

Referentin: Franziska Krzok

 

Der Szenariotest (Nobis-Bosch et al., in Vorbereitung; Plum 2015) ist ein neues Diagnostikinstrument zur Erfassung der multimodalen Kommunikationsfähigkeit bei Aphasie. Erstmals werden mit Sprache, Gestik, Zeichnen, Schreiben und dem Einsatz von Kommunikationshilfen mehrere verfügbare Modalitäten in die Bewertung kommunikativer Leistungen einbezogen. Die Untersuchung umfasst sechs alltägliche Gesprächssituationen (z.B. Einkaufen) mit je drei Gesprächssequenzen. Durch standardisierte Hilfen können die Dialoge auch bei sprachlichen Schwierigkeiten weitergeführt werden. Der Workshop vermittelt das Setting und die Untersuchung mit dem Szenariotest sowie die Auswertung und Interpretation der Diagnostik. Die Inhalte des Workshops werden anhand von Videoaufnahmen veranschaulicht und in Kleingruppen erarbeitet.

Workshop QM-Zertifizierung (Samstag, 08. Februar 2020)

Qualitätsstandards-dbs: Rezertifizierungsseminar

(nur für bereits zertifizierte Praxen)   

Dr. Elisabeth Wildegger-Lack und Claudia Rauw  

 

Dieser Workshop richtet sich an Praxen, die das dbs-QM-Verfahren bereits durchlaufen haben und das Zertifikat nach Ablauf von fünf Jahren aufrechterhalten möchten. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen mit dem Qualitätsmanagement in der Praxis. Außerdem erhalten die TeilnehmerInnen aktualisierte Formulare und Mustervorlagen, neu erstellte Dokumente und Leitfäden und einen Zugang zu weiterem Bonusmaterial.  

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Zentrale: 02841-998191-0

Fortbildungen: 02841-998191-2

Fax: 02841-998191-3

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