Veranstaltungen für Arbeitnehmer:innen

Zwei Jahre Klinikstammtisch – aller guten Dinge sind (mindestens) drei!?

Bekannte und unbekannte Gesichter trafen sich zum letzten Online-Klinikstammtisch für 2023. In weihnachtlicher Runde wurde am 14.12.2023 geredet, beraten, philosophiert, diskutiert, gelacht.

Zu Beginn erfolgte eine Einstiegsrunde zum Thema „Was verbindet mich im Alltag mit dem Klinikstammtisch, an welchen Stellen profitiere ich davon?“ Viele positive Rückmeldungen wurden aufgezählt: Entstandene überregionale Kontakte, der Stammtisch als Form eines Netzwerks sowie die vielfältigen Unterstützungs- und Beratungsangebote sowohl für Berufsanfänger: innen als auch für erfahrene Therapeut:innen. Eine weitere Bereicherung, so die Teilnehmerinnen, ist es mit Kolleginnen aus anderen fachlichen und regionalen sprachtherapeutischen Settings in einen Austausch kommen zu können, den Blick zu weiten.

Speziell inhaltliche Themen waren beispielsweise die Unterschiede bzgl. einer Anstellung als Logopädin versus einer Anstellung als akademische Sprachtherapeutin: Aufgabenbereiche, Kompetenzen, Bezahlung (Einstufung). Auch das Thema „Erlaubnis der Berufsausübung“ war wieder Gegenstand eines Berichtes – nach über 30 Jahren Tätigkeit musste eine Kollegin um ihre Position kämpfen (Stellenbeschreibung, Machtkämpfe einer Leitungsposition ihr gegenüber, etc.). Hier entstand großer Rede- und Beratungsbedarf und wieder einmal zeigte sich, dass manche Themen alternierend immer wieder in Erscheinung treten…

Eine junge Kollegin, die derzeit noch mit ihrer Masterarbeit beschäftigt ist, nahm teil, um sich Informationen für den Eintritt ins Berufsleben in einer Klinik zu holen. Hier wurden Kontakte für das Absolvieren noch ausstehender Praktikumsstunden hergestellt und auf eine zu besetzende Stelle hingewiesen.- lebensnaher kann ein Stammtisch kaum sein!

Angeschnitten wurden auch wieder die Themen Stroke-Unit, Ruf- und Festdienste, Arbeitsbedingungen in einer Klinik im Vergleich zu einer Tätigkeit in einer Praxis sowie Gehaltseinstufungen.

Zum Ende ging der Dank an den dbs für die Einrichtung des nun seit zwei Jahren regelmäßig stattfindenden Klinikstammtisches- Menschlichkeit, Dankbarkeit und Wertschätzung waren die Schlagworte, mit welchen die Dezemberrunde geschlossen wurde.

Marion Zielinski, dbs-Vertreterin für Arbeitnehmer:innen im Großraum Kassel-Brilon-Paderborn und
Ute Hentschker-Ott, dbs-Vertreterin für Arbeitnehmer:innen Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen; Beirätin Arbeitnehmer:innen im dbs

Herzliche Einladung zum 8. Online-Klinikstammtisch

Liebe Kolleg:innen,

hiermit möchten wir Sie ganz herzlich zum 8. Klinikstammtisch des dbs einladen:

Datum: Donnerstag, 14.12.2023, online, via Zoom, von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr.

Und nicht nur das, wir „feiern“ sozusagen das zweijährige Jubiläum!

Sollten Sie schon öfter dabei gewesen sein: Vielleicht ist es Ihnen möglich zwei Dinge mitzubringen, die Sie mit dem Klinikstammtisch verbinden. Wir sind gespannt!
Da wir uns wieder in der Adventszeit treffen, möchten wir Sie ermutigen Kerze, Kekse, Glühwein und andere Kostbarkeiten bereitzustellen – gemeinsam genießt es sich ganz wunderbar!

Gerne möchten wir das Stammtischjahr auch wieder mit dem Blick auf das Positive abschließen – bitte überlegen Sie, welche Situationen Ihnen im Arbeitssetting im Jahr 2023 besonders gut oder sogar überraschenderweise gut gelungen sind.

Zusammen werden wir auch einen Rückblick halten auf die Hauptthementhemen des Jahres 2023: Fachkräftemangel, Dokumentationswesen, Mundpflege im stationären Setting/ Folgen für die Therapie, Krankenhausreform. Wir sind gespannt, was es rückblickend zu berichten gibt.

Bitte fühlen Sie sich auch eingeladen, wenn Sie noch nicht oder nicht mehr im Kliniksetting tätig sind.

Hier noch ein Hinweis:
Antworten Sie bitte NICHT auf die vom dbs generierte Maileinladung (Mailkontakt: s. u.), geben Sie im Betreff Ihrer Nachricht bitte „Klinikstammtisch“ ein und versenden Sie bitte mit einer eindeutigen Mailadresse.

Bei allgemeinen Fragen zum Stammtisch melden Sie sich gerne bei
Marion Zielinski: zielinski@dbs-ev.de    oder      Ute Hentschker-Ott hentschker-ott@dbs-ev.de

Anmeldezeitraum für den Stammtisch ab sofort bis 11.12.2023 an hentschker-ott@dbs-ev.de

Eine Anmeldebestätigung ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Der Zugangslink wird Ihnen kurz vorher per Mail zugesendet.
Sollten Sie bis zum Vorabend keinen Zoomlink erhalten haben, melden Sie sich bitte kurzfristig.

Sie können kurzfristig leider doch nicht teilnehmen? Dann bitten wir um eine kurze Nachricht.

Mit gespannten Grüßen

Ihre

Samra Hamzic dbs-Vertreterin für klinisch tätige Therapeut:innen
Marion Zielinskidbs-Vertreterin für Arbeitnehmer:innen Großraum Kassel-Brilon-Paderborn
Ute Hentschker-OttBeirat Arbeitnehmer:innen dbs,
dbs-Vertreterin Arbeitnehmer:innen Sachsen/Sachsen/ Anhalt/Thüringen

 

dbs-Arbeitnehmer:innen-Tag 2023

Sketchnotes – Bildsprache in der Therapie

Auch dieses Jahr fand der Arbeitnehmer:innen-Tag wieder online statt. Und wieder hatten wir ein Thema gewählt, das für alle Therapeut:innen interessant ist, egal welcher Spezialisierung.

Bei Sketchnotes (sketch, engl. für Skizze und note‚ engl. für Notiz) handelt es sich um das Aufeinandertreffen von Wort und Bild mittels einfacher Symbole, Strichzeichnungen Graphikelementen sowie Farben, also visualisierte Notizen. Damit kann man Inhalte auf dem visuellen Weg verdeutlichen, sich diese besser merken bzw. für das Gegenüber leichter verständlich darstellen. Eine Art Bildsprache wird zum Werkzeug in Therapiesitzungen, für Teambesprechungen etc. Sketchnotes sind Sprachvisualisierungen, die im Augenblick entstehen, Sprachbarrieren können damit überwunden werden und das Denken sowie das Fühlen werden mit integriert. Ent-stehende Bilder haben andere Auswirkungen auf das Sprechen und Lernen als bereits be-stehende.

Frau Ayoka Kaiser, selbst Logopädin, führte uns spielerisch vom einfachen Strich über den Kreis und das Viereck zu fertigen Symbolen und Zeichnungen. Sie stellte den Bezug zur Praxis und zum Therapiealltag her und zeigte das vielfältige Einsatzgebiet von Sketchnotes über alle Störungsbilder hinweg auf. Alle Teilnehmer:innen griffen selbst zum Stift und konnten das Zeichnen ausprobieren.

„Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer schreiben kann, kann Sketchnotes anwenden.“, beschreibt Frau Kaiser die Voraussetzungen. Und dem war auch so. Mit erstaunlicher Leichtigkeit zeichneten wir alle Fahnen, Banner, Lupen, Berge, Menschen, Landkarten, Batterien, Glühbirnen, Sprechblasen etc.  – alles auf die wesentlichen Linien reduziert. Ein gelungener Workshop, der die Freude am Zeichnen und am Verwenden von Sketchnotes geweckt hat!

Zudem gab es selbstverständlich auch wieder den aktuellsten Stand in Sachen Berufspolitik.
RAin Jasmin Höll informierte unter anderem über den neuen Musterarbeitsvertrag, die Möglichkeit zusätzlicher Bonusvereinbarungen, die neue Gehaltsempfehlung oder die korrekte Erfassung der Arbeitszeit. Zusätzlich brachten die Teilnehmenden eigene Fragen ein, die direkt von Frau Höll professionell geklärt werden konnten.

Ihr Beirat für Arbeitnehmer:innen
Ute Hentschker-Ott und Stephanie Parau

Klinikstammtisch – immer wieder anders

Am 7. September wurde der 7. Online- dbs-Stammtisch (nicht nur) für Klinikangestellte durchgeführt. Zu Beginn erfolgte eine Reflektionsrunde zum Thema: „ Wie habe ich diesen heißen Sommer als Arbeitnehmer:in erlebt, wie erging es den Kolleg:innen, Patient:innen, Heimbewohner:innen und Logopädieschüler:innen.“ Überlegungen zu Strategien für folgende schwül-warme Sommer wurden duskutiert, diese reichten vom kühlenden Pfefferminzspray bis zu Umbaumaßnahmen- träumen darf man ja! Einig war man sich, wie gut es ist kaum noch Masken tragen zu müssen.

Schwerpunkt der Septembersitzung war das Thema „Krankenhausreform“. Das Finanzierungsmodell der Fallpauschalen (DRGs) soll dem Modell des sogenannten „Vorhaltebudgets“ weichen. Gelder sollen dann für Leistungen gezahlt werden, die angeboten werden, unabhängig von der tatsächlichen Nutzung oder Auslastung. Geplante Personalbudgets sehen allerdings kein Therapiebudget vor. Leider wurden die therapeutischen Fachgruppen bei der Erarbeitung des Eckpunkteprogramms nicht einbezogen, aus Sicht der Teilnehmenden ein nicht tragbarer Umstand ist. Außerdem sollen kleinere Kliniken geschlossen und bestehende größere Kliniken erweitert und somit Leistungen zentralisiert werden. Letzteres fand in Maßen bereits in den vergangenen Jahren schon statt, was rein wirtschaftlich selbstverständlich sinnhaft ist. Insgesamt aber führen die vielen Veränderungen, die Umstrukturierungen und die (so) anvisierte Reform zur Verunsicherung bei den Angestellten. Bernd Frittrang, Bundesvorsitzender des dbs berichtete über diesbezügliche bisherige und die geplante Aktivitäten von Verbandsseite: Gründung einer Arbeitsgruppe zur Krankenhausreform, themenbezogene Öffentlichkeitsarbeit, Teilnahme an geplanten Sitzungen etc.

Mit Beginn des Jahres 2024 soll die Reform in Kraft treten.

Fazit 1 und Plan der Teilnehmenden: unbequeme Fragens stellen als kleiner Schritt zur Mitgestaltung!

Zum Abschluss erfolgte noch ein Dank an den dbs für die bisherigen Informationen zum Thema Krankenhausreform (siehe Homepage: https://www.dbs-ev.de/service/news-einzelansicht/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=3164&cHash=6af714496a48b2f79fbb352e1dbdabbf). Hinweisen möchten wir noch auf die Möglichkeit der Unterzeichnung der Onlinepetition „Krankenhausreform: Alle Gesundheitsberufe beteiligen“: https://www.openpetition.de/petition/online/krankenhausreform-alle-gesundheitsberufe-beteiligen

Ein weiterer Schwerpunkt des Onlinetreffens war die Thematik FEES:
Notwendigkeit  der objektiven Schluckaktuntersuchung als Therapiebasis, Häufigkeit/ Wiederholung dieser speziellen Untersuchungsmethode, therapeutische Erfahrung versus FEES. Einzelne Teilnehmer:innen berichteten über die Dysphagietherapie in ihrem Arbeitsalltag und diskutierten kritisch den Kosten-Nutzen-Effekt sowie den Umgang von Ärztinnen und Ärzten mit dieser speziellen Untersuchungsmethode.

Fazit 2: Auch hier gehören (medizinische) Diagnostik und Therapie unabdingbar zusammen!

Weitere Themen waren die Rufbereitschaft im Rahmen der therapeutischen Arbeit auf Stroke Units: Umwandlung in Festdienste, Vergütung derselben und Praktikabilität. Verschiedene Modelle wurden vorgestellt (z. Bsp. trotz Anwesenheitspflicht die genaue zeitliche Präsenz selbst bestimmen zu können) und miteinander verglichen.

Die Zeit verging wieder wie im Flug – Berufsanfänger:innen und alte Häsinnen und Hasen profitierten stark voneinander.

Hinweisen möchten wir auf folgende Veranstaltungen:

  • Einladung zum dbs–Arbeitnehmer:innen-Tag 2023: Freitag, 3. November 2023, online „Lass den Stift sprechen – Sketchnotes und Bildsprache in der Logopädie;einfache Strichzeichnungen als flexibles Therapiewerkzeug für alle Störungsbilder“; Dieses Angebot ist für dbs-Mitglieder kostenfrei! Näheres entnehmen Sie bitte der Rubrik „Arbeitnehmer:innen“ auf der dbs- Homepage, der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift oder der bereits erfolgten Ankündigung per Mail.
  • DGN-Kongress 2023, 8. bis 11. November 2023, CityCube Berlin + digital; Auch im Rahmen dieser Veranstaltung beschäftigt man sich mit der qualitativen Dysphagiediagnostik.
  • 8. Klinikstammtisch (online): Donnerstag, 14.12.2023, die Einladung und Anmeldemodalitäten erfolgen wie immer vorab per Mail.
  • 17.Herbsttreffen Patholinguistik: "Wir verstehen uns. Sprachverständnistherapie bei Kindern und Erwachsenen“, 18.11.2023, online (siehe Homepage);

Fazit 3: Ein spannender und abwechslungsreicher Herbst steht bevor!

Ute Hentschker-Ott, Beirat für Arbeitnehmer:innen im dbs

 

25 Grad, bestes Sommerwetter – und was machen wir? Klinikstammtisch!

Am 15.6.23 fand der 6. Online-Klinikstammtisch statt.

Wir begannen mit einer Warm-up-Runde unter dem Aspekt: „Wenn ich einen anderen medizinischen Beruf wählen müsste, würde ich gerne … sein, und würde … verändern“.
Ein bunter Blumenstrauß an Berufswünschen zeigte sich: Pflegedienstleitung, Chefärztin, Oberärztin, Psychologin, Stationsleitung bis hin zur Kreierung einer neuen Berufsgruppe, die das Miteinander, die interdisziplinäre Zusammenarbeit voranbringen und vertiefen sollte. Wichtig wäre allen Teilnehmerinnen auch, mehr Augenmerk auf die Privatsphäre der Patient:innen zu legen, verbesserte Kommunikation im Kliniksetting zu erzielen, tägliche Visiten, Mediation, Verbesserung des Entlassmanagements, ethische Fallbesprechungen sowie Supervision.

Den Hauptteil nahm in der Junisitzung das Thema Dokumentation ein. Die Teilnehmenden tauschten ihre Erfahrungen mit den jeweiligen Dokumentationsprogrammen (z. B. Orbis, Nexus) aus und berieten sich gegenseitig. Erörtert wurde auch die Frage, wer eigentlich die Dokumentationen wirklich liest, lesen sollte und wie man Kolleg:innen dazu bringt… Gesucht wurde außerdem nach Strategien, um auf therapiebezogene Veränderungen aufmerksam zu machen: Wird ein neuer Kostplan erstellt, wo positioniert man diesen? Wie markiert man neue Meldungen sinnvoll? Sind Kostempfehlungen gleichzusetzen mit ärztlichen Anordnungen?

Als hilfreich erachtet wurde die Einführung einer turnusmäßigen Weiterbildung durch die Sprachtherapeut:innen für das Pflegepersonal: Schwerpunkte Dysphagie und Mundpflege.
In hohem Maße fällt auf, wie wenig Zeit sich Pfleger:innen nehmen bzw.  nehmen können, um eine adäquate Mundpflege bei den Erkrankten durchzuführen. Eine Kollegin berichtete, dass sie begonnen hat, das Pflegepersonal in `ihrer´ Klinik regelmäßig diesbezüglich zu schulen. Diese Veranstaltung wurde in ihrer Arbeitsstätte als verpflichtend angesetzt.

Ausgehend von den Missständen wurde das Thema Mundpflege inhaltlich vertieft und auf Folgen aufmerksam gemacht: verminderte Durchblutung, Entstehung von Soor, Sensibilitätsstörungen etc.
Eine „Fachkraft Mundpflege“, wie in Japan bereits üblich, wäre auch in Deutschland wünschenswert. Nicht zuletzt, um im Anschluss therapeutisch mit den Patient:innen adäquat arbeiten zu können.
Gemeinsam verschafften wir uns einen Überblick beim Portal https://mund-pflege.net/, einer Lernplattform, welche Informationen und Handlungsempfehlungen zum Thema Mundgesundheit bietet.

Termine für die nächsten Klinikstammtische:
Donnerstag, 7.9.2023 und Donnerstag, 14.12.2023, online via Zoom von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr.
Eine Einladung erfolgt wie gewohnt per Mail und wird auch auf der Homepage des dbs unter der Rubrik ´Arbeitnehmer:innenˋ veröffentlicht.

Ute Hentschker-Ott, Beirat für Arbeitnehmer:innen im dbs

5. Online-Klinikstammtisch, online – „happy together“

Ganz so viele Teilnehmerinnen wie auf dem Bild waren es nicht, am 23.3.2023, aber das erste Treffen im neuen Jahr war wieder gut besucht und voller Wiedersehensfreude, gepaart mit Themenvielfalt und Diskussionsreichtum:

Nicht neu, aber immer wieder ganz weit vorne im Fokus ist der Fachkräftemangel, unter dem auch unsere Branche zu leiden hat: Überlastung der Therapeut:innen, lange Wartezeiten für Patient:innen, Priorisierung und deren Folgen für beide Seiten. Berichtet wurde ebenfalls von einer vorübergehend geschlossenen Stroke-Unit aufgrund von Pflegepersonalmangel.

Aber, es gab auch ein erfreuliches Beispiel einer Teilnehmerin! Aufgrund der momentanen Situation konnte sie als Arbeitssuchende ihre Vorstellungen und Wünsche bzgl. des neuen Arbeitsplatzes umsetzen und somit sehr zufrieden wieder in das Berufsleben einsteigen! Eine andere Teilnehmerin berichtete, da mittlerweile wieder mehr Praktika absolviert werden, dass sie diese Situationen ganz bewusst als Werbung für die Kliniktätigkeit und bewussteres Anlernen für die eigene Institution nutzt.

Von ihrem Promotionsvorhaben im Bereich Dysphagie, u. A. mit dem Schwerpunkt Systemtische Literaturarbeit bzgl. des Schluckvorgangs bei Gesunden, berichtete eine Therapeutin, welche von Anfang an am Stammtischtreffen teilnimmt. Der Bericht stieß auf großes Interesse.

Die unterschiedlichen Rehabilitationsphasen, deren ursprüngliche Klassifizierung sowie Nutzen und Auswirkungen nahmen ebenfalls einen großen Raum im Rahmen des Treffens ein. Einige Teilnehmerinnen, die schon länger im Berufsleben stehen, berichteten von den Erfahrungen und den Veränderungen: mehr körperliche Arbeit, zum Teil werden für scheinbar leichtere Erkrankungsfälle keine stationären Rehaplätze mehr angeboten, von offizieller Seite werden Anträge vermehrt mit dem Hinweis auf intensive ambulante Therapie abgelehnt, die Phase C der neurologischen Rehabilitation verliert scheinbar an Bedeutung.

Interessant waren Schilderungen einer Teilnehmerin über ihre Präsenz bei Wach-OPs, in denen ein Sprachmonitoring angesetzt war – die erfahrene Überwältigung und Faszination sprangen auf alle Zuhörerinnen über, wenn auch nicht alle diese Tätigkeit ausführen möchten …

Weitere Inhalte waren die Situationen in MVZ (Zuständigkeiten, Leitungsfragen), Hospitationen (Einsatz von Praktikant:innen, und das pauschalierte Abrechnungsverfahren für Krankenhausfälle, die allseits berühmt berüchtigten DRGs (Diagnosis Related Groups). Hier zeigte sich großer Informations- und Redebedarf, da „Fehler“ (wie zu wenige oder zu viele Informationen, in Patient:innenakten) zu folgeschweren Zahlungsausfällen führen können. Daraus entwickelte sich die Idee, zum nächsten Klinikstammtisch einen ärztlichen Vertreter einzuladen, der zum Thema „DRGs und abrechnungsrelevante Aspekte“ referieren soll. Frau Dr. Samra Hamzic, dbs- Vertreterin für Klinikangestellte, wird einen Kollegen dazu einladen.

Termin für den nächsten Klinikstammtisch:

Donnerstag, 15.06.2023, online via Zoom von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr.

Eine Einladung erfolgt wie gewohnt per Mail und wird auch auf der Homepage des dbs unter der Rubrik ´Arbeitnehmer:innenˋ veröffentlicht.

Ute Hentschker-Ott, Beirat für Arbeitnehmer:innen im dbs

Rückblicke: Arbeitnehmer:innentage & Aktivitäten

Die Arbeitnehmer:innenvertretung des dbs veranstaltet regelmäßig Arbeitnehmer:innentage zu allen aktuellen berufspolitischen Themen für Arbeitnehmer:innen.

Hier finden Sie Informationen über die bisherigen Arbeitnehmer:innentage und Aktivitäten des dbs-Beirats für Arbeitnehmer:innen.

Therapeut:innenverzeichnis

An dieser Stelle können Betroffene oder interessierte Eltern bzw. Angehörige von sprach- und sprechgestörten Menschen Sprachtherapeut:innen in ihrer Nähe finden.

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