Veranstaltungen für Arbeitnehmer:innen

dbs-Klinikstammtisch | 15.06.2023

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bevor die große Urlaubs – und Reisezeit einsetzt, möchten wir Sie hiermit sehr herzlich zum 6. Online-Klinikstammtisch einladen.

Termin: Donnerstag, 15.06.2023, online via Zoom von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr.

Das Treffen hat dieses Mal keinen thematischen Schwerpunkt.
Bei allgemeinen Fragen zum Stammtisch melden Sie sich gerne bei Marion Zielinski: zielinski@dbs-ev.de oder Ute Hentschker-Ott hentschker-ott@dbs-ev.de

Bitte fühlen Sie sich auch eingeladen, wenn Sie noch nicht oder nicht mehr im Kliniksetting tätig sind.

Anmeldezeitraum für den Stammtisch bitte ab 16.05.2023 bis 13.06.2023 an hentschker-ott@dbs-ev.de

Eine Anmeldebestätigung ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Der Zugangslink wird Ihnen kurz vorher per Mail zugesendet. Sollten Sie bis zum Vorabend keinen Zoomlink erhalten haben, melden Sie sich bitte kurzfristig.

Sie können kurzfristig leider doch nicht teilnehmen? Dann freuen wir uns über eine kurze Nachricht.

Mit frühlingshaften und vorsommerlichen Grüßen
Ihre
Samra Hamzic,  dbs-Vertreterin für klinisch tätige Therapeut*innen
Marion Zielinski, dbs-Vertreterin für Arbeitnehmer*innen Großraum Kassel-Brilon-Paderborn
Ute Hentschker-Ott,  Beirat Arbeitnehmer*innen dbs &
dbs-Vertreterin Arbeitnehmer*innen Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen

Save the date

Die Termine für die beiden folgenden Stammtischtreffen sind Donnerstag, 07.09.2023 und Donnerstag, 14.12.2023, jeweils von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr. 

Arbeitnehmer:innen-Tag 2023

Bitte vormerken!

Der Termin für den nächsten Arbeitnehmer:innen-Tag:

Freitag, 03. November 2023.

Die Veranstaltung wird online stattfinden und wie immer aus einem berufspolitischen Teil mit dbs-Justitiarin RAin Jasmin Höll und einer Fortbildungs- bzw. Workshopeinheit bestehen.

Weitere Informationen folgen später an dieser Stelle bzw. als gesonderte Maileinladung.

Wir freuen uns auf Sie!

5. Online-Klinikstammtisch, online – „happy together“

Ganz so viele Teilnehmerinnen wie auf dem Bild waren es nicht, am 23.3.2023, aber das erste Treffen im neuen Jahr war wieder gut besucht und voller Wiedersehensfreude, gepaart mit Themenvielfalt und Diskussionsreichtum:

Nicht neu, aber immer wieder ganz weit vorne im Fokus ist der Fachkräftemangel, unter dem auch unsere Branche zu leiden hat: Überlastung der Therapeut:innen, lange Wartezeiten für Patient:innen, Priorisierung und deren Folgen für beide Seiten. Berichtet wurde ebenfalls von einer vorübergehend geschlossenen Stroke-Unit aufgrund von Pflegepersonalmangel.

Aber, es gab auch ein erfreuliches Beispiel einer Teilnehmerin! Aufgrund der momentanen Situation konnte sie als Arbeitssuchende ihre Vorstellungen und Wünsche bzgl. des neuen Arbeitsplatzes umsetzen und somit sehr zufrieden wieder in das Berufsleben einsteigen! Eine andere Teilnehmerin berichtete, da mittlerweile wieder mehr Praktika absolviert werden, dass sie diese Situationen ganz bewusst als Werbung für die Kliniktätigkeit und bewussteres Anlernen für die eigene Institution nutzt.

Von ihrem Promotionsvorhaben im Bereich Dysphagie, u. A. mit dem Schwerpunkt Systemtische Literaturarbeit bzgl. des Schluckvorgangs bei Gesunden, berichtete eine Therapeutin, welche von Anfang an am Stammtischtreffen teilnimmt. Der Bericht stieß auf großes Interesse.

Die unterschiedlichen Rehabilitationsphasen, deren ursprüngliche Klassifizierung sowie Nutzen und Auswirkungen nahmen ebenfalls einen großen Raum im Rahmen des Treffens ein. Einige Teilnehmerinnen, die schon länger im Berufsleben stehen, berichteten von den Erfahrungen und den Veränderungen: mehr körperliche Arbeit, zum Teil werden für scheinbar leichtere Erkrankungsfälle keine stationären Rehaplätze mehr angeboten, von offizieller Seite werden Anträge vermehrt mit dem Hinweis auf intensive ambulante Therapie abgelehnt, die Phase C der neurologischen Rehabilitation verliert scheinbar an Bedeutung.

Interessant waren Schilderungen einer Teilnehmerin über ihre Präsenz bei Wach-OPs, in denen ein Sprachmonitoring angesetzt war – die erfahrene Überwältigung und Faszination sprangen auf alle Zuhörerinnen über, wenn auch nicht alle diese Tätigkeit ausführen möchten …

Weitere Inhalte waren die Situationen in MVZ (Zuständigkeiten, Leitungsfragen), Hospitationen (Einsatz von Praktikant:innen, und das pauschalierte Abrechnungsverfahren für Krankenhausfälle, die allseits berühmt berüchtigten DRGs (Diagnosis Related Groups). Hier zeigte sich großer Informations- und Redebedarf, da „Fehler“ (wie zu wenige oder zu viele Informationen, in Patient:innenakten) zu folgeschweren Zahlungsausfällen führen können. Daraus entwickelte sich die Idee, zum nächsten Klinikstammtisch einen ärztlichen Vertreter einzuladen, der zum Thema „DRGs und abrechnungsrelevante Aspekte“ referieren soll. Frau Dr. Samra Hamzic, dbs- Vertreterin für Klinikangestellte, wird einen Kollegen dazu einladen.

Termin für den nächsten Klinikstammtisch:

Donnerstag, 15.06.2023, online via Zoom von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr.

Eine Einladung erfolgt wie gewohnt per Mail und wird auch auf der Homepage des dbs unter der Rubrik ´Arbeitnehmer:innenˋ veröffentlicht.

Ute Hentschker-Ott, Beirat für Arbeitnehmer:innen im dbs

Klinikstammtisch vom 01.12.2022, online: Aller guten Dinge sind 4!

Ein Jahr Klinikstammtisch – wenn das kein Grund zum Anstoßen ist!

In gemütlicher vorweihnachtlicher Runde saßen die Teilnehmerinnen virtuell zusammen:

Bereitgestellt waren Tannenbaum, Adventskranz, Kaminfeuer, Pyramide – aber auch Plätzchen, Stollen, Saft, Prosecco und Weihnachtskaffee. Der Tisch wäre reichlich gedeckt gewesen, hätte man sich in Präsenz getroffen. Sogar Strickzeug fehlte an diesem adventlichen Abend nicht!

Zu Beginn der Runde fand eine Reflexion über das erste Klinikstammtischjahr statt: Die Anwesenden waren sich einig, wie wichtig und überfällig diese Art von Austausch gewesen ist: Fallbesprechungen, Beratungen zur Kommunikation mit Kolleg*innen, Strategien zur Verminderung von Störungen im Therapiealltag, Festlegung von Behandlungspräferenzen, um nur einige Themen zu nennen.

Viermal konnte dieses Format bereits stattfinden. Die Fortführung ein Muss!

Im Anschluss stand das Thema des Abends im Vordergrund. Im Vordergrund? Gar nicht so leicht!

Situationen aus Jahr 2022, welche im Arbeitssetting besonders gut verlaufen und positiv in Erinnerung geblieben sind, sollten erzählt werden. Eigentlich zeigte sich eine breite Palette:

Überwindung von Hindernissen nach Teamzusammenlegung; ein unerwartetes Jobangebot durch einen Physiotherapeuten aufgrund der akademischen Expertise und des hervorragenden Berufsverbandes; eigene Gestaltungsmöglichkeiten im Arbeitsalltag, die trotz aller Umstände bewahrt werden konnten; dankbare Angehörige; Netzwerkarbeit, die wieder möglich ist und bereits Früchte trägt; Und nicht zuletzt konnten die im Stärkenworkshop für Arbeitnehmer*innen erlernten Methoden und Inhalte bereits erfolgreich in der Therapie eingesetzt werden.

Im Rahmen des Austauschs erhielten sogar die Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen des dbs ein großes Lob für ihre Tätigkeiten, die Sichtbarkeit des Verbandes in der Öffentlichkeit und die Angebotsvielfalt wie Feierabendimpulse, Summer School, Onlineangebote und die neu und sehr übersichtlich gestaltete Homepage. Ein facettenreiches positives Feedback.

Allerdings war es gar nicht so leicht sich immer auf die positiven Beispiele zu fokussieren – oft gewannen inhaltliche Themen wieder die Oberhand. Wobei dann keineswegs ein Klagen im Mittelpunkt stand, aber Alltagshürden, die gemeistert werden wollen, wurden zur Diskussion gestellt: Beispielhaft sei hier die Rufbereitschaft in den Stroke Units genannt.

Vielleicht sollte das Gute allgemein wieder mehr in den Fokus gerückt werden? Warum verschwinden die schönen Momente immer wieder so schnell im Hintergrund? Wie können wir im neuen Jahr beginnen den Blickwinkel öfter einmal auf das Positive zu richten? Fragen, die im Verlauf des Abends immer wieder auftauchten. Und nicht nur im Berufsalltag von Bedeutung sind!

Danke an alle Teilnehmerinnen für einen gelungenen Stammtischabend!

Ute Hentschker-Ott,
Beirat für Arbeitnehmer*innen im dbs

„Stärken stärken – Stärkenorientierung für Therapeut*innen“

dbs-Arbeitnehmer*innen-Tag am Freitag, 11. November 2022, online

Wir haben diesmal mit dem Workshop „Stärken stärken – Stärkenorientierung für Therapeut*innen“ ein besonderes Thema ausgewählt. Bei diesem sehr handlungs- und ressourcenorientierten Ansatz ermittelten die Teilnehmer*innen im Vorfeld mit Hilfe des Stärkentests „StärkenRadar“ ihre ureigenen Stärken und damit ihr individuelles Potential.

Die Workshop-Leitung lag bei der dbs-Beirätin für Arbeitnehmer*innen, Stephanie Parau. Sie arbeitet, neben ihrem Job als Sprachtherapeutin,als Coach im Bereich Stärkenorientierung in Unternehmen, an Universitäten und an Schulen. Zudem ist sie als Ausbilderin in diesem Bereich tätig und hat mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung das Konzept zur resilienten Stärkenorientierung für Therapeut*innen entwickelt.

Eigene Stärken erkennen, verstehen, einsetzen können und auch bei anderen wahrnehmen lernen, war das Ziel. Mit dem Wissen über die eigenen Stärken erkennen wir das spezifische Können, die Ausstrahlung der eigenen Stärken und die Bedürfnisse sowie das dazu passende Arbeitsumfeld. Setzt man seine Stärken im Arbeitsalltag ein, konzentriert man sich auf das, was einem liegt, was für einen leicht, einfach, intuitiv ist, was Freude bereitet. Und man erkennt auch, was man getrost anderen überlassen kann. Man muss nämlich nicht alles können!

Für den dbs-Workshop wurden Kolleginnen zu Co-Trainerinnen ausgebildet, um die Teilnehmenden mit entsprechender Expertise bei der Arbeit in Kleingruppen während des Workshops zu unterstützen. Hierfür wurden im Vorfeld des Arbeitnehmer*innen-Tags in einer spezifischen Schulung Stärken analysiert, erkannt, reflektiert und diskutiert. Der Ablauf wurde einstudiert, die Übungen selbst ausprobiert und das Vorgehen verdeutlicht. Dabei lernte das Team nicht nur die Umsetzung des Ganzen, sondern auch sich besser kennen. Als Co-Trainerinnen stellten sich Luisa Grupp, Michèlle Schwald-Polizzi, Marion Zielinski, Christina Schulze, Dr. Anna Rosenkranz, Dr. Samra Hamzic und Ute Hentschker-Ott zur Verfügung.

Um möglichst vielen Arbeitnehmenden die Teilnahme zu ermöglichen, wurden zwei Durchgänge angeboten. Am Vormittag durchliefen 25 und am Nachmittag 16 Personen den Workshop. Nach einem kleinen Warm-Up zur Stärkenwahrnehmung in Zweiergruppen folgte eine Einführung in das Thema Stärkenorientierung. Anschließend ging es in Kleingruppen um die individuellen Stärken. Jede*r präsentierte seine/ihre Stärken anhand von konkreten Beispielen aus dem (Arbeits-)Alltag und erhielt im Anschluss dazu individuelle Rückmeldungen im Kleinteam. In der Abschlussrunde wurde deutlich: Der Aufwand hat sich gelohnt! Stärkenorientierung ist für uns Therapeut*innen eine wichtige Ressource.

Hier einige Rückmeldungen der Teilnehmenden nach dem Workshop:

  • „Man wünscht jedem, an so einem Seminar teilnehmen zu dürfen, eine sehr schöne Erfahrung!“
  • „Besonders war es, über Stärken zu sprechen, ohne die Schwächen mit hinzuzuziehen.“
  • „Die Teamreflektion durch fremde Menschen ist gut gelungen und war eine sehr interessante und schöne Erfahrung.“
  • „Über die fachlichen/sprachtherapeutischen Themen hinaus ist dies ein Thema, das ich für uns Therapeut*innen als Fortbildung sehr relevant und wichtig finde.“
  • „Gut strukturiertes Seminar, wohltuend – was macht mich wertvoll für meine Arbeit – „Nein“ sagen dürfen – alle Kolleginnen und Kollegen wertschätzen“
  • „Es war eine wunderbare Plattform, völlig stressfrei und entspannt, über die eigenen Stärken sprechen zu dürfen. Die Rückmeldungen waren Balsam für die Seele. Herzlichen Dank dafür!“

Zwischen beiden Workshop-Blöcken präsentierte RAin Jasmin Höll (Justitiarin des dbs) im Rahmen des gutbesuchten berufspolitischen Teils den aktuellen Stand sowie Neuerungen zu Themen wie E-Rezept, Schiedsverfahren zu den telemedizinischen Leistungen, Mitgliedschaft im SHV, Therapeut*innenmangel, Direktzugang, noch kommende Stufen der Vergütungserhöhung bis 2024, die neue Arbeitszeiterfassung, die mögliche Prämie für den Inflationsausgleich etc. Ergänzend beantwortete Frau Höll wie immer äußerst fachlich fundiert die Fragen der Arbeitnehmer*innen. Vielen Dank an Jasmin Höll!

Aus unserer Sicht ein rundum gelungener Arbeitnehmer*innen-Tag, der uns viel Freude bereitet hat und der ohne die Unterstützung des dbs, aller Co-Trainerinnen und aller Teilnehmenden nicht möglich gewesen wäre. DANKE!

Stephanie Parau & Ute Hentschker-Ott
dbs-Beirat für Arbeitnehmer*innen

Rückblicke: Arbeitnehmer*innentage & Aktivitäten

Die Arbeitnehmer*innenvertretung des dbs veranstaltet regelmäßig Arbeitnehmer*innentage zu allen aktuellen berufspolitischen Themen für Arbeitnehmer*innen.

Hier finden Sie Informationen über die bisherigen Arbeitnehmer*innentage und Aktivitäten des dbs-Beirats für Arbeitnehmer*innen.

Therapeut:innenverzeichnis

An dieser Stelle können Betroffene oder interessierte Eltern bzw. Angehörige von sprach- und sprechgestörten Menschen Sprachtherapeut:innen in ihrer Nähe finden.

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