20 Jahre Herbsttreffen Patholinguistik

Veranstaltungen des dbs-Doktorand:innennetzwerk

Triff das DokNetz bei den unten stehenden Terminen:

Meldet Euch gerne bei uns, um dabei zu sein: doktoranden@dbs-ev.de

DokNetz-Stammtisch

Die nächsten Termine:

  • 15.09.2026 - 18:30 Uhr DokNetz Stammtisch
  • 01.-03.10.2026 GAB
  • 09.-10.10.2026 Herbsttreffen Patholinguistik
  • 20.10.2026 - 18:30 Uhr DokNetz Stammtisch
  • 01.12.2026 - 18:30 Uhr DokNetz Stammtisch

RÜCKBLICKE 2026

DokNetz Stammtisch | Juli 2026

Beim Juli-Stammtisch tauschten wir unsere Erfahrungen zu „Good Academic Practice“ aus. Dabei ging es um Präregistrierung von Studien, Ethikanträge und Rekrutierungsstrategien. 
Tüftelst du gerade auch an einer Studie und denkst über Präregistrierung nach? Schau mal beim Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS) vorbei. Viele klinische Studien werden dort präregistriert. 

Es war ein spannender Austausch, bei dem wir auch fachlich in die Tiefe gingen. Besonders beschäftigte uns dieses Mal die interdisziplinäre Forschung an der Schnittstelle Neuropsychologie und Sprachtherapie. 

Rückblick: 10. dbs DokNetz Summer School | Juni 2026

Unsere 10. Doknetz Summer School – Was für zwei schöne Tage! 

Die 10. dbs DokNetz Summer School liegt hinter uns – mit 10 Promovierenden und Promotionsinteressierten aus dem DokNetz und darüber hinaus. Zwei Tage voller neuer Impulse, ehrlicher Gespräche und ganz viel PhD-Superpower (und definitiv auch jeder Menge female energy).

Los ging es mit Robert C. Thomas, der uns gezeigt hat, wie Academic Writing nicht nur besser, sondern auch effizienter funktionieren kann. Besonders die praktischen Tipps zum wissenschaftlichen Schreiben und Lesen werden den nächsten Publikationsdschungel definitiv etwas leichter machen.

Mit Dr. Carola de Beer ging es anschließend um Projektplanung und Drittmittel. Besonders hängen geblieben ist: Gute Ideen sollte man nicht für sich behalten – Kommunikation ist der Schlüssel. Also frühzeitig auf Förderinstitutionen und Drittmittelstellen zugehen und Chancen einfach nutzen.


Ein persönliches Highlight war der Workshop von Stephanie Parau: Mit den eigenen Stärken durch die Promotion. Zwischen Deadlines, Reviews und To-do-Listen einmal innezuhalten, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und konkrete Strategien für den Promotionsalltag mitzunehmen, war unglaublich wertvoll. Danke für diesen inspirierenden und wertschätzenden Workshop! 

Mindestens genauso wichtig wie das Programm war aber das, was dazwischen passiert ist: gemeinsame Kaffeepausen, das Abendessen, lange Gespräche und das informelle Kolloquium mit spannenden Einblicken in die Forschungsprojekte der anderen. Über Forschung diskutieren, Ideen teilen, aber auch offen über die Herausforderungen einer Promotion sprechen – ehrlich, unterstützend und motivierend. Genau dafür gibt es das DokNetz.

Ein riesiges Dankeschön an alle Referent:innen und Teilnehmenden, die unsere Jubiläums-Summer-School so besonders gemacht haben. Wir freuen uns jetzt schon aufs nächste Jahr!

RÜCKBLICKE 2025

Rückblick: 9. DokNetz Summer School am 30. & 31. Mai 2025

Die diesjährige DokNetz Summer School war ein voller Erfolg – bereichernd, inspirierend und rund um großartig. Digital von zu Hause und vor Ort in Jülich waren wir insgesamt 12 Teilnehmerinnen – ein bunter Mix aus Studierenden und Promovierenden der Sprachtherapie und angrenzen Fachbereichen. Am Freitag startete das Programm mit einem herzlichen Willkommen und einem lebendigen Austausch zu aktuellen Promotionsprojekten. Im Rahmen des inhaltlichen Kolloquiums hatten wir zudem die Gelegenheit, unsere eigenen Promotionsprojekte vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Dabei reichte das inhaltliche Spektrum von Themen wie Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit über Lernstrategien im frühkindlichen Spracherwerb bis hin zu spezifischen Störungsbildern wie selektivem Mutismus. Auch innovative Ansätze wie die KI-basierte Lesediagnostik sowie Untersuchungen zum Einfluss visueller Silbenmarkierungen auf den Leseprozess wurden vorgestellt. Weitere Beiträge befassten sich mit der Validierung eines Diagnostikverfahrens für Sprechapraxie, den Zusammenhängen zwischen Aphasie und Mehrsprachigkeit sowie der Prädiktion exekutiver Funktionen durch sprachliche Parameter. Darüber hinaus wurden auch Projekte im Bereich der Neurologie und Physiologie präsentiert, darunter Arbeiten zu Dysarthrie und zur Dekanülierung im Rahmen des TKM-Managements sowie zum Einsatz elektromagnetischer Artikulographie. Wir sind von der vielfältigen Expertise im DokNetz begeistert!

Besonders spannend war ebenso der Workshop zum Forschungsdatenmanagement von Dr. Lydia Riedl (Philipps-Universität Marburg), der wertvolle Impulse für den praktischen Umgang mit wissenschaftlichen Daten bot. Neben grundlegenden Aspekten der Datenorganisation – wie strukturierter Dateibenennung, sinnvoller Ordnerstruktur und der Erstellung aussagekräftiger README-Dateien – wurden auch Strategien zur sicheren Datenspeicherung und zur transparenten Datenanalyse vermittelt. Ein weiterer Fokus lag auf rechtlichen und ethischen Grundlagen, insbesondere im Hinblick auf Lizenzmodelle für die Datenfreigabe sowie auf die Rolle der Präregistrierung von Studien für wissenschaftliche Transparenz und Reproduzierbarkeit.


Der Samstag stand ebenfalls ganz im Zeichen der Methodik. Der Workshop „Von Null zur Signifikanz“ von Vincent Küppers (Forschungszentrum Jülich) überzeugte mit praxisnahen und unterhaltsam vermittelten Einblicken in die Statistik jenseits klassischer p-Werte. Inhaltlich und didaktisch war der Workshop passgenau auf die Bedürfnisse und das Vorwissen der Teilnehmenden abgestimmt. Gemeinsam wurden statistische Grundlagen im Hands-on-Modus wiederholt und direkt anhand praktischer Beispiele in Google Colab mit R umgesetzt. Im Fokus standen zentrale Themen wie Lagemaße, Effektstärken, Power-Analysen und ANOVAs – jeweils ergänzt durch eine anschauliche Visualisierung der Ergebnisse. Die Analysen basierten auf einem frei verfügbaren Datensatz mit 248 Kindern, der kognitive und sprachliche Variablen umfasst und somit realitätsnahe Einblicke in die Anwendung statistischer Verfahren bot.

Die anschließende Campusführung mit einem Rundgang um den See des Forschungszentrums bot eine willkommene Gelegenheit zum Austausch und rundete die gemeinsame Mittagspause in Präsenz stimmungsvoll und sonnig ab. Im anschließenden MRT-Exkurs erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Grundlagen der Magnetresonanztomographie: von der physikalischen Funktionsweise über die Bildentstehung bis hin zur praktischen Anwendung in der Forschung mit einer Live-Messung eines T1-Gehirnscans bei einer Teilnehmerin.


Neben den inhaltlichen Highlights überzeugte die Summer School auch durch das kollegiale Miteinander – ob beim gemeinsamen Abendessen oder in den zahlreichen Gesprächen zwischendurch.
Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und unsere Referent:innen sowie dem dbs für die finanzielle Unterstützung – wir freuen uns schon auf die nächste DokNetz Summer School!

Eure Sprecherinnen vom dbs DokNetz
Miriam & Gianna

DokNetz Stammtisch | April 2025

Der Stammtisch des dbs-Doktorand:innennetzwerks am 15. April war erneut ein voller Erfolg! In offener und wertschätzender Atmosphäre fand ein lebendiger Austausch zu wichtigen Themen rund um die Promotion statt. Besonders intensiv diskutiert wurden Erfahrungen mit dem Betreuungsverhältnis und der Möglichkeit eines Betreuerwechsels. Auch die Frage nach der Finanzierung der Promotion war zentral: Von klassischen Stipendien bis hin zu Förderoptionen für eigene Stellen oder Projektzuschüsse – viele hilfreiche Tipps und Erfahrungen wurden geteilt. Ein besonderer Fokus lag dabei auf Unterstützungsangeboten für Promovierende mit Kind.
Der Stammtisch lebt vom gegenseitigen Austausch – wer neugierig ist und einmal unverbindlich reinschnuppern möchte, ist jederzeit herzlich willkommen!
Zukünftige Termine findet ihr auf Instagram @studis_dok_dbs sowie hier auf der dbs Homepage! 

Science Slam beim dbs-Symposium

Am 15.03.2025 fand im Rahmen des dbs-Symposiums ein mitreißender Science Slam statt, der sich als großer Erfolg erwies. Drei talentierte Teilnehmerinnen präsentierten ihre spannenden und kreativen Beiträge und begeisterten damit das Publikum.
Den ersten Platz und ein Preisgeld von 200€ sicherte sich Elena Pützer mit ihrem Vortrag zum Thema „Eine Adaption ist kein Kuchenstück“. Mit fundierten Inhalten und einer unterhaltsamen Darbietung überzeugte sie die Zuschauerinnen und Zuschauer.

Den zweiten Platz belegte Hanna Singh mit ihrem inspirierenden Beitrag „Hundegestützte Aphasietherapie“, der mit einem Preisgeld von 100€ honoriert wurde. Anne Nemeth erreichte mit ihrem bewegenden Vortrag „Es ist, was es ist. Selbstakzeptanz und Stottern“ den dritten Platz und erhielt 50€ als Preisgeld.

Das Publikum honorierte die beeindruckenden Darbietungen mit viel Applaus und fieberte gespannt mit, da das Rennen um den ersten Platz bis zum Schluss spannend blieb. 

Wir freuen uns sehr über die gelungene Veranstaltung und danken den Teilnehmerinnen herzlich für ihre kreativen und eindrucksvollen Beiträge.

Miriam Grunwald. & Gianna Kuhles
Vertreterinnen dbs-Doktorand:innennetzwerk

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Therapeut:innenverzeichnis

An dieser Stelle können Betroffene oder interessierte Eltern bzw. Angehörige von sprach- und sprechgestörten Menschen Sprachtherapeut:innen in ihrer Nähe finden.

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