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dbs-Förderpreis verliehen

Im Rahmen des dbs-Symposiums 2021 wurde auch der dbs-Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler*innen vergeben. Ziel der Ausschreibung ist es, den Studienschatz, der an den Hochschulen entsteht, zu heben und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Einreichungen von 18 Arbeiten aus neun Hochschulen zeigt die gesamte Bandbreite der Forschungsthemen in der akademischen Sprachtherapie. Wie der Laudator, der stellvertretende dbs-Vorsitzende Bernd Frittrang, betonte, können wir mit solch einem Preis den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern, der mit dazu beiträgt, dass wir für die Zukunft Evidenzen und wirksame Instrumente für Diagnostik und Therapie entwickeln. Der dbs-Förderpreis ist dotiert mit 750 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten und 250 Euro für den dritten Platz.

 

Die Siegerinnen 2021 sind Evamaria Hermann und Josephine Junker mit einer Abschlussarbeit an der Universität Bielefeld: „Die Effektivität sprachsystematischer Therapie im Vergleich zu kommunikationsorientierter Therapie bezogen auf die Verbproduktion bei chronischer Aphasie mit Agrammatismus“.

Den zweiten Platz belegt Susanne Ebert mit ihrer Abschlussarbeit an der Universität Potsdam: „From DIAS to DIAS-D: Translation and Standardization of the Dutch Diagnostic Tool for Apraxia of Speech 'DIAS' “

Der dritte Preis geht an Marie Daiber mit ihrer Abschlussarbeit an der Carl Remigius Medical School Frankfurt: „Erzählfähigkeiten von Vorschulkindern mit Hörstörungen – eine explorative Studie“

 

Wir gratulieren den Preisträgerinnen herzlich!

Ausschreibung dbs-Förderpreis

Förderpreis des Deutschen Bundesverbandes für akademischeSprachtherapie und Logopädie

 

Im Rahmen des 22. wissenschaftlichen Symposiums des dbs wird, wie es mittlerweile gute Tradition ist, der Förderpreis des Deutschen Bundesverbandes für akademische Sprachtherapie und Logopädie vergeben.

 

Das Ziel dieser Preisvergabe ist es, praxisnahe Forschung Studierender und deren Abschlussarbeiten einer öffentlichen Diskussion zugänglich zu machen: Wir möchten den Schatz heben, der an den deutschen Hochschulen jährlich nach der Beurteilung der Bachelor-, Master-, Diplom- oder Magister-Arbeiten durch die Professor*innen in der Regel im Seminararchiv verschwindet. Der Förderpreis soll die Motivation dafür schaffen, besonders gelungene Arbeiten der Fachöffentlichkeit vorzustellen.

 

Der Preis wird an Absolvent*innen von Studiengängen der akademischen Sprachtherapie / Logopädie vergeben, die mit ihrer Abschlussarbeit einen Beitrag zur aktuellen Diagnostik- und Therapieforschung geleistet und praxisnahe Forschungsergebnisse zur Sprachtherapie vorgelegt haben.

 

Die Arbeiten können von den Absolvent*innen selbst eingereicht werden, sie können aber auch von den Professor*innen, von Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Assistent*innen in den Fächern der akademischen Sprachtherapie / Logopädie vorgeschlagen werden.

 

Jeder Bewerbung sind folgende Unterlagen beizufügen:

 

  • elektronische Version (pdf) der Arbeit
  • dreiseitiges Exposé zur Verdeutlichung der Forschungsmethodik und  Ergebnisse
  • Begutachtung oder Stellungnahme der Universität/Hochschule, aus der die Preiswürdigkeit der Arbeit hervorgeht 
  • vollständige Adressangaben der Verfasser*in sowie eine Erklärung zur Bereitschaft, die Arbeit auf dem Symposium des dbs vorzustellen. 

 

Es werden drei Preise vergeben. Der 1. Preis ist mit 750,- €, der 2. Preis mit 500,- € und der 3. Preis mit 250,- € dotiert.

 

Über die Vergabe des Förderpreises entscheidet eine Jury, die sich zusammensetzt aus Vertretern der Hochschulen und des dbs. Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen des wissenschaftlichen Symposiums des dbs im Februar 2021 in Potsdam. Die Preisträger sollen dort ihre Arbeit mit einem Poster und ggf. in einem Kurzreferat vorstellen.

 

Die Einreichungsfrist ist der 30. September 2020. Die Einreichung erfolgt per E-Mail an Prof. Dr. Michael Wahl (wahl@dbs-ev.de).  

 

Wir freuen uns, wenn Sie auf diesen Preis hinweisen, Ausschau nach geeigneten Kandidaten*innen halten und preiswürdige Arbeiten einreichen. Damit unterstützen Sie das Bemühen unseres Verbandes, die Anerkennung und Publizierung der in der akademischen Sprachtherapie und Logopädie geleisteten Diagnose- und Therapieforschung voranzutreiben.

 

Ausschreibung als pdf-Dokument

dbs-Förderpreis 2017

Auf dem dbs-Symposium 2018 in Potsdam wurden drei Nachwuchswissenschaftlerinnen mit dem dbs-Förderpreis ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury hatte im Vorfeld zwölf eingereichte Abschlussarbeiten begutachtet.

 

Den 1. Preis (dotiert mit 750 €) erhielt Berit Sander (Uni Köln) für ihre Einzelfallstudie zur phonetischen, phonologischen und silbenstrukturellen Analyse bei einem Kind mit Cochlea-Implantaten. Die Arbeit differenziert die Analyse der Aussprachestörungen des Kindes sorgfältig in linguistische und audiogene Aspekte und kommt zu einer sehr überzeugenden, kindgerechten Therapieplanung.

 

Über den 2. Preis (500 €) konnte sich Paula Preißler (Uni Köln) mit einer Arbeit zu Moderierten Runden Tischen (MoRTi) als qualitätssichernde Elemente der Sprachtherapie freuen.

 

Platz 3 (250 €) ging an Katharina Lehner (LMU München) für die Arbeit „Diagnostik erworbener Lautbildungsstörungen bei Aphasie anhand der Spontansprache“.  

 

Wir gratulieren den Preisträgerinnen, die ihre Arbeiten mit Kurzvorträgen beim dbs-Symposium vorstellten. Berit Sander und Katharina Lehner werden außerdem beim Forschungssymposium von dbs und dbl am 17. März in Bremen zu hören sein.

PreisträgerInnen der Vorjahre

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Fortbildungen: 02841-998191-2

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