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G-BA: Änderungen bei den Corona-Sonderregelungen

Dienstag, 30. Juni 2020, 08:24 Uhr, Alter: 147 Tage

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 29.06.2020 die Corona-Sonderregelungen erneut angepasst.

 

Danach ist die Frist für den Beginn einer Heilmittelbehandlung nach einer vertragsärztlichen oder -zahnärztlichen Verordnung für gesetzlich Krankenversicherte von 14 Tagen auf 28 Tage verlängert, damit einem in den Praxen möglicherweise bestehenden Terminstau bei Heilmittelbehandlungen, die bedingt durch die Corona-Pandemie nicht begonnen werden konnten, entgegengewirkt werden kann.

Die Sonderregelung gilt bis zum 30. September 2020. Ab dem 1. Oktober 2020 gilt mit Inkrafttreten der neuen Heilmittel-Richtlinien künftig regelhaft die Frist von 28 Tagen zum Beginn einer Heilmittelbehandlung.

 

Folgende Regelungen sind NICHTverlängert worden und laufen zum 1. Juli 2020 aus:

  • Folgeverordnungen nach telefonischer Anamnese
    Folgeverordnungen für Heilmittel können nicht länger nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden. Ebenso kann die Verordnung nicht länger postalisch an die Versicherte oder den Versicherten übermittelt werden.
  • Sonderregelungen für Unterbrechungen entfallen
    Daher gelten dann wieder die normalen rahmenvertraglichen Unterbrechungsregelungen.

 

Über den G-BA Beschluss hinaus gelten die Empfehlungen des GKV-Spitzenverbands.

 

Eine Übersicht über die unterschiedlichen Sonderregelungen und deren Geltungsbereich stellen wir Ihnen im Mitgliederbereich zusammen.

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