Europäischer Tag der Sprachtherapie - Pressemitteilungen des dbs

Sprachtherapie für alle Generationen


Kisha ist ein Jahr alt. Seit ihrer Geburt leidet sie an einer seltenen, genetisch bedingten Erkrankung des Darms. Deswegen muss sie über eine Sonde ernährt werden, von der sie nach und nach entwöhnt werden soll. Lotte (11 Jahre) hat eine geistige Behinderung und kann nicht sprechen. Sie hat gelernt, mit Hilfe eines Talkers auf ihrem Handy zu kommunizieren. Heather hat früher als Rundfunk- und Fernsehmoderatorin gearbeitet. Mit 35 Jahren erlitt sie einen Schlaganfall. Seitdem hat sie eine Aphasie und kann nur noch kurze, unvollständige Sätze bilden. Ellinor (89 Jahre) hat Parkinson. Ihre Stimme wird zunehmend kraftloser und leiser. Eine beginnende Demenz führt außerdem zu Sprechunflüssigkeiten und Wortfindungsstörungen.

Kisha, Lotte, Heather und Ellinor stehen stellvertretend für alle Babys, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen, die auf eine logopädische Behandlung angewiesen sind. Das Leistungsspektrum der Sprachtherapie ist vielfältig und reicht von Trinkstörungen im Säuglingsalter und Verzögerungen der Sprachentwicklung über Beeinträchtigungen der Stimme bis hin zur Behandlung von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen bei neurologischen Erkrankungen. „Sprachtherapie unterstützt alle Generationen“, berichtet Katrin Schubert, die eine sprachtherapeutische Praxis in Pirna leitet. „Dafür ist ein enormes Fachwissen mit verschiedenen Spezialisierungen erforderlich. Die Therapie wird für jeden Patienten und jede Patientin ganz individuell geplant und die Fortschritte werden regelmäßig überprüft“.

Als Vorsitzende des Deutschen Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie kennt Katrin Schubert die Schwachstellen im Versorgungssystem: „Manchmal dauert es sehr lange, bis Ärzte die Expertise von Sprachtherapeutinnen hinzuziehen. Dann verstreichen wertvolle Monate.“ Außerdem stört Schubert, dass Deutschland europaweit das einzige Land ist, in dem ein Studienabschluss noch nicht der Standard für die Berufszulassung als Sprachtherapeut*in ist. „Das ist angesichts der komplexen Behandlungstätigkeit nicht angemessen“. Der dbs setzt sich daher für eine einheitliche Hochschulausbildung von Sprachtherapeut*innen und Logpäd*innen und für eine Akademisierung der Sprachtherapie in Deutschland ein.

Neben der fachliche Qualifikation bringen Sprachtherapeut*innen enormes persönliches Engagement ein. Und das hat Erfolg: „Sprachtherapie sorgt für glückliche Augenblicke in meinem Leben“, erzählt Ellinor. Der Europäische Tag der Sprachtherapie erinnert daher jedes Jahr am 6. März daran: Sprachtherapie/Logopädie muss allen Generationen uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Europäischer Tag der Sprachtherapie

Jedes Jahr am 6. März lenkt der Dachverband der europäischen Verbände für Sprachtherapie (ESLA) die öffentliche Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Facetten des Fachgebiets. Der Jahrestag steht für das gemeinsame Ziel aller Sprachtherapeut*innen in Europa, lebendig und auf hohem fachlichen Niveau Einfluss auf die Gesundheit und die Entwicklung von Menschen in jedem Lebensalter zu nehmen. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Individuell, unterstützend, wirksam: Sprachtherapie für alle Generationen“.

Hinweis an die Redaktionen:

Bei Verwendung des Pressebildes wird um folgende Quellenangabe gebeten:
www.dbs-ev.de; Fotos: Ricarda Braun

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: presse@dbs-ev.de

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#ETST2022

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Pressemitteilung: Europäischer Tag der Sprachtherapie am 6. März 2021

Videotherapie in die Regelversorgung aufnehmen

Seit fast genau einem Jahr wird in vielen sprachtherapeutischen und logopädischen Praxen ein neues Behandlungsformat erprobt:Die Tele- bzw. Videotherapie.Aufgrund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen haben die gesetzlichen Krankenversicherungen beschlossen, dass Heilmittel im Bereich der Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie derzeit auch in Form von Videobehandlungen angeboten werden dürfen.

Die Vorteile einer Therapie via Videotelefonat liegen in Pandemie-Zeiten auf der Hand: Die medizinisch notwendige Behandlung kann fortgesetzt werden, ohne die Gesundheit der Patientinnen und Patienten zu gefährden. „Mit meinen Atemwegsvorerkrankungen gelte ich als Risikopatientin. Als mir die Möglichkeit der Videotherapie angeboten wurde, nahm ich diese dankbar an“ berichtet eine Patientin, die wegen einer schweren Stimmstörung in Behandlung ist. „Über das medizinische Online-Portal habe ich meine Therapeutin zum vereinbarten Termin getroffen. Während der Videotherapie konnten durch die Stimmübungen Verbesserungen festgestellt werden.“

Judith Heide, Stellvertretende Bundesvorsitzende des dbs, ist überzeugt, dass es sich bei Videobehandlungen um ein Format mit Zukunft handelt: „Die Rückmeldungen aus den Praxen sind sehr positiv. Die Kolleginnen und Kollegen haben mit großem Einsatz Behandlungskonzepte entwickelt und gezeigt, dass eine qualitativ hochwertige, datenschutzgerechte und wirksame Therapie auch via Video möglich ist.“ Sie wünscht sich daher, dass die Videobehandlung keine Sondermaßnahme bleibt, sondern in die sprachtherapeutische Regelversorgung überführt wird. Die Videotherapie könnte einen wesentlichen Beitrag zur Patientenversorgung insbesondere in ländlichen Gebieten und in Regionen mit Therapeutenmangel leisten.Mit einem neuen Digitalisierungsgesetz, das Mitte 2021 in Kraft treten soll, sind erste Schritte dafür eingeleitet.

Europäischer Tag der Sprachtherapie

Jedes Jahr am 6. März lenkt der europäische Dachverband nationaler Sprachtherapeuten-verbände, der cplol, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das breite Spektrum der Kommunikationsstörungen. Der Jahrestag steht für das gemeinsame Ziel aller Sprachtherapeutinnen in Europa, lebendig und auf hohem fachlichen Niveau Einfluss auf die Gesundheit und die Entwicklung von Menschen in jedem Lebensalter zu nehmen. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto "Sprachtherapie digital: Teletherapie und neue Technologien".

Pressemitteilung: Europäischer Tag der Sprachtherapie - 6. März 2020

Schriftsprache –Schlüssel zur Welt

Mal rasch einen Einkaufszettel schreiben, das Tafelbild in der Schule ins Heft übertragen, eine SMS verfassen, Nachrichten lesen, ein spannendes Buch genießen: All dies ist keine Selbstverständlichkeit. Störungen der Schriftsprache können den Erwerb betreffen oder nach Abschluss der Sprachentwicklung durch neurologische Ereignisse auftreten. Sie belas-ten den Einzelnen und gefährden die Teilhabe in der Gesellschaft.

Von Lese-Rechtschreibstörungen (LRS, auch Legasthenie genannt) sind 3-8 Prozent der Kinder und Jugendlichen betroffen. Diese Störungen sind dadurch gekennzeichnet, dass trotz normaler Intelligenz der Erwerb der Rechtschreibung und / oder des Lesens behindert ist, was Folgeprobleme nach sich ziehen kann. Die Bandbreite der möglichen Auffälligkeiten ist groß und die Probleme unterscheiden sich von Person zu Person. Mal ist schon das lautgetreue Schreiben gestört, was die Verständlichkeit des Geschriebenen enorm beeinträchtigen kann, das andere Mal sind es "nur" Regelfehler, doch auch diese können die Absicht der Aus-sage verfälschen, wie man an dem Beispiel "Wall -Wal" sieht. Manchmal sind beide Bereichebetroffen. Beim Lesen kann die verlangsamte, manchmal fehlerhafte Entschlüsselung zu Verständnisproblemen führen. Ein großer Teil der Kinder mit einer LRS zeigt auch Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung.

Die Ursache für das Auftreten von erworbenen Störungen der Schriftsprache unterscheidet sich davon gänzlich. Hier sind neurologische Erkrankungen im Hintergrund, die plötzlich oder schleichend auftreten können. So kann beispielsweise nach einem Schlaganfall eine Aphasie, also ein Sprachverlust, eintreten, bei dem neben dem Sprechen und Verstehen auch das Lesen und Schreiben beeinträchtigt sein kann. Dies ist meist ein Schock für die Betroffenen und sehr belastend, denn plötzlich ist nichts mehr wie zuvor.

In der Therapie werden nach systematischer Diagnostik Probleme in der Schriftsprache gezielt bearbeitet. Sowohl in der Entwicklung als auch in der Rehabilitation geht es neben dem (Wieder-)Erwerb schriftsprachlicher Fertigkeiten um die gesellschaftliche Teilhabe.Der Deutsche Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie unterstützt die Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention nach barrierefreier Kommunikation in allen Lebensbereichen.

Der Europäische Tag der Sprachtherapie erinnert jedes Jahr am 6. März daran:

Kommunikation ist ein Menschenrecht - Schriftsprache gehört dazu!

PRESSEMITTEILUNG Europäischer Tag der Sprachtherapie am 6. März 2019

Autismus verstehen – Kommunikation ermöglichen

Beim Wort „Autismus" denken die meisten Menschen an hochbegabte Kinder, die zwar Schwierigkeiten im sozialen Miteinander haben, dafür aber in Sekundenschnelle komplizierte Rechenaufgaben lösen können. Dass autistische Menschen genauso unterschiedlich sind wie nicht-autistische Menschen wird häufig übersehen. Am diesjährigen Europäischen Tag der Sprachtherapie soll daher Verständnis geschaffen werden für ein komplexes Störungsbild.

Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung und geht mit einer besonderen Organisation und Verschaltung des Gehirns einher. Als Autist wird man geboren und entgegen der weitläufigen Annahme kann man weder im Laufe seines Lebens autistisch werden, noch ist Autismus „heilbar". 6-7 von 1000 Kindern sind autistisch, wobei bei Jungen die Diagnose etwa dreimal häufiger gestellt wird als bei Mädchen.

Etwa ein Viertel der autistischen Kinder entwickeln keine Lautsprache und drücken ihre Bedürfnisse und Gefühle ausschließlich über ihr Verhalten aus. Je nach Anlass kann das freudig-positiv oder auch wütend bis aggressiv sein. Durch eine gezielte sprachtherapeutische Behandlung kann auch nicht-sprechenden autistischen Kindern die Kommunikation mit ihrem Umfeld ermöglicht werden: Entweder, indem das Kind nach und nach die Lautsprache entdeckt oder indem alternative Kommunikationssysteme erprobt werden. Dazu zählen Gebärden genauso wie externe Kommunikationshilfen, die von einfachen Bildtafeln bis hin zu komplexen elektronischen Geräten reichen.

Immer gilt es, einen Raum für die Bedürfnisse von autistischen Kindern und Erwachsenen zu schaffen. Da autistische Personen Sinneseindrücke anders verarbeiten, kommt es schnell zu einer Reizüberflutung und Überlastung. Reizarme Umgebungen und Rückzugsorte unterstützen daher die Teilhabe an Alltags- und Bildungskultur.

Der dbs unterstützt die Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention nach barrierefreier Kommunikation und setzt sich für eine inklusive sprachtherapeutische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein. Der Europäische Tag der Sprachtherapie erinnert jedes Jahr am 6. März daran: Kommunikation ist ein Menschenrecht!

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21.02.2018: Unterstützte Kommunikation: Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!

PRESSSEMITTEILUNG

Europäischer Tag der Sprachtherapie am 6. März 2018

Unterstützte Kommunikation: Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen! 

Stellen Sie sich vor, Sie wollen „Guten Tag!“sagen, aber diese Worte kommen nicht aus Ihrem Mund. Sie können nicht sprechen, obwohl sie genau wissen, was Sie mitteilen möchten. So geht es Personen, die beispielsweise aufgrund einer schweren Entwicklungsstörung, eines genetischen Syndroms, infolge einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung, eines Schädel-Hirn-Traumas oder eines Schlaganfalls keine oder nur unzureichende Lautsprache zur Verfügung haben.

Sprechen zu können, ist für die meisten Menschen selbstverständlich, doch nicht allen steht Lautsprache oder die Fähigkeit des Lautsprachgebrauchs in ausreichendem Maße zur Verfügung. Daher macht der Europäische Tag der Sprachtherapie in diesem Jahr darauf aufmerksam, dass Kommunikation auch ohne Lautsprache, nämlich mit Hilfe alternativer Kommunikationsformen möglich ist. Das Fachwissen der sogenannten „Unterstützten Kommunikation (UK)“ zeigt solche Alternativen auf: Dazu zählen Gebärden genauso wie externe Kommunikationshilfen, die von einfachen Bildtafeln bis hin zu komplexen elektronischen Geräten reichen.

Akademische SprachtherapeutInnen sind ExpertInnen für die Beratung, Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Kommunikationsstörungen. Sie unterstützen Menschen ohne Lautsprache und ihr Umfeld, barrierefrei miteinander zu kommunizieren. In enger Zusammenarbeit mit firmenunabhängigen UK-Beratungsstellen werden die Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation gemeinsam mit den PatientInnen und ihrem Umfeld erprobt und festgelegt.

Der dbs unterstützt die Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention nach barrierefreier Kommunikation und setzt sich für eine inklusive sprachtherapeutische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein. Der Europäische Tag der Sprachtherapie macht am Beispiel der „Unterstützen Kommunikation“ eindrücklich deutlich: Kommunikation ist ein Menschenrecht!

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Poster zum Europäischen Tag der Sprachtherapie 2018

Hinweis: Ein Umfangreiches Servicepaket für dbs-Mitglieder steht im Mitgliederbereich zur Verfügung!

23.02.2016: Europäischer Tag der Sprachtherapie am 6. März „Was Sprachtherapie kann“: Behandlung von sprechmotorischen Störungen

Mit Cowboy-Hut, verschränkten Armen und einem amüsierten Lächeln blickt Prof. Seemann, Biologe und Firmengründer, in die Kamera. Er ist einer der Patienten, dessen Geschichte in der neuen Fotoausstellung des dbs erzählt wird. „Was Sprachtherapie kann“ (www.dbs-ev.de/was-sprachtherapie-kann.html) zeigt mit ausdrucksstarken Portraits und informativen Texttafeln, wie wirksam moderne Therapien sind und wie sehr sie die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

Denn Prof. Seemann ist seit 10 Jahren an Parkinson erkrankt. Eine Folge der Erkrankung ist eine kraftlose, leise und monotone Sprechweise, die das Gesagte häufig unverständlich macht. Fachleute sprechen in diesem Fall von einer Dysarthrie. Dysarthrien gehören genauso wie Sprechapraxien zu den sog. sprechmotorischen Störungen (Sprechstörungen), bei denen die Atmung, die Stimmgebung und die Artikulation beeinträchtigt sein können. Höhere sprachliche Leistungen (z.B. Satzbau, Wortfindung, Lesen und Schreiben) sind anders als bei einer Sprachstörung (Aphasie) aber nicht betroffen.

In einer speziell auf ihn abgestimmten, intensiven sprachtherapeutischen Behandlung hat Prof. Seemann gelernt, wieder laut und deutlich zu sprechen. Sowohl seine Freunde als auch die behandelnde Ärztin waren vom Therapieerfolg tief beeindruckt.

Am Europäischen Tag der Sprachtherapie am 6. März machen daher Sprachtherapeuten in ganz Europa auf ihr umfangreiches Fachwissen und ihre verschiedenen Spezialisierungen aufmerksam. In diesem Jahr hat der europäische Dachverband nationaler Sprachtherapeutenverbände (cplol) die sprechmotorischen Störungen in den Mittelpunkt gestellt. Denn nicht nur das Beispiel von Prof. Seemann zeigt, wie sehr eine qualifizierte sprachtherapeutische Behandlung die gesellschaftliche Teilhabe der betroffenen Personen sichert. Prof Seemann hat übrigens ein ganz persönliches Fazit gefunden: „Never give up!“

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25.02.2015 Pressemitteilung

Europäischer Tag der Sprachtherapie am 6. März

Mitreden, auch wenn die Worte fehlen: Sprachtherapie bei neurologischen Erkrankungen

Eine plötzlich undeutliche Aussprache nach einem Schlaganfall, die immer leiser werdende Stimme bei einer Parkinson-Erkrankung oder zunehmende Wortfindungsstörungen bei Demenz: Neurologische Erkrankungen können die Fähigkeit zur Kommunikation erheblich beeinträchtigen. Der europäische Dachverband nationaler Sprachtherapeutenverbände (cplol) stellt die neurologisch bedingten Sprachstörungen daher in den Mittelpunkt des Europäischen Tags der Sprachtherapie, der wie in jedem Jahr am 6. März begangen wird. ...

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05.02.2015: Pressemitteilung

„Aus der Praxis für die Praxis“: 16. dbs-Symposium in Köln

Am 20. und 21. Februar findet in Köln das 16. Symposium des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten e.V. (dbs) statt. Der dbs ist der Berufs- und Fachverband  akademisch ausgebildeter Sprachtherapeuten /Logopäden. Akademische Sprachtherapeuten sind spezialisiert auf die Prävention, Diagnostik, Therapie, Beratung und Nachsorge bei Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme und des Schluckens in allen Altersgruppen.

Die bisherigen dbs-Symposien haben aktuelle Forschungsergebnisse und Evidenzdaten zu jeweils einem speziellen sprachtherapeutischen Thema präsentiert. In diesem Jahr erprobt der dbs auf vielfache Anregung eine andere Struktur: Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ wird wissenschaftlich gesichertes Anwendungswissen in kompakter Form geboten.    mehr

28.02.2014 Pressemitteilung

Europäischer Tag der Sprachtherapie am 6. März
Mehrsprachigkeit: Vielfalt in der Kommunikation

In Deutschland leben rund 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Mehr als 10 Prozent der in Deutschland lebenden Kinder sprechen eine andere Muttersprache als Deutsch. Deutschland ist auf dem Weg in eine mehrsprachige Gesellschaft.

Mehrsprachigkeit bedeutet vor allem Vielfalt in der Kommunikation, macht der Deutsche Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) mit seinen Plakaten zum Europäischen Tag der Sprachtherapie am 6. März deutlich. Damit greift er das internationale Motto „Many languages, Many cultures, One communication!" des europäischen Dachverbands nationaler Sprachtherapeutenverbände (cplol) auf. ...

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14.02.2013: Pressemitteilung

Europäischer Tag der Sprachtherapie am 6. März: Förderung und Therapie setzen unterschiedliche Schwerpunkte beim Sprachlernen.

Jedes Jahr am 6. März lenkt der europäische Dachverband nationaler Sprachtherapeutenverbände, cplol, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das breite Spektrum der Kommunikationsstörungen. Der Jahrestag steht für das gemeinsame Ziel aller Sprachtherapeuten in Europa, lebendig und auf hohem fachlichem Niveau Einfluss auf die Gesundheit und die Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu nehmen. In Deutschland hat der 6. März 2013 das Motto: „Sprechen, Lesen, Schreiben - spielerisch lernen“. Es erinnert daran, dass Kinder normalerweise beim Spielen, aber auch bei vielen anderen Aktivitäten im Alltag, Sprache wie nebenbei erlernen und, dass das Spiel die Brücke ist, über die Kinder sich die Welt erobern. Ist die Sprachentwicklungaber gestört, brauchen Kinder die gezielte Hilfe von Sprachtherapeuten. Sprachtherapie geht über die spielerische Sprachförderung im allgemein pädagogischen Sinne hinaus.

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