Tagungsbericht: 15. dbl/dbs-Forschungssymposium

Forschungsthemen aus der Logopädie & Sprachtherapie

15. dbl/dbs-Forschungssymposium

Am 7. März 2026 fand das 15. Forschungssymposium des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl) und des Deutschen Bundesverbandes für akademische Sprachtherapie und Logopädie e.V. (dbs) als Online-Tagung in Kooperation mit der Hochschule Trier statt. Unter dem Motto „Forschungsthemen aus der Logopädie & Sprachtherapie“ bot die Veranstaltung einen vielseitigen Einblick in aktuelle Forschungsarbeiten innerhalb der Sprachtherapie und Logopädie. Nach der Eröffnung durch Antje Krüger (dbl), Prof. Dr. Stefanie Jung (Hochschule Trier) und Bernd Frittrang (dbs) folgte die Keynote von Elise Klein (Université de Paris), die das wissenschaftliche Programm einleitete. Unter dem Titel „Aphasie und Akalkulie: Zwei Seiten derselben Medaille?“ diskutierte sie Zusammenhänge zwischen Sprach- und Rechenstörungen und zeigte auf, wie neurokognitive Perspektiven zum besseren Verständnis dieser Störungsbilder beitragen können.

Die anschließenden Vorträge präsentierten aktuelle Forschungsprojekte aus verschiedenen Arbeitsfeldern der Sprachtherapie. So referierte Hannah Singh (RWTH Aachen) zum Thema Therapiebegleithunde in der sprachtherapeutischen Intervention bei Alzheimer-Demenz. Den positiven Effekten von Mehrsprachigkeit auf das phonologische Arbeitsgedächtnis widmete sich Anemone Schreier (TU München), und Rebekka Echternkamp (Hochschule Trier) präsentierte Möglichkeiten der automatisierten Spracherkennung zur quantitativen Analyse von Eltern-Kind-Interaktionen. Sarah Leder (Katholische Hochschule München) stellte ihre Mixed-Methods-Studie zur  Versorgungssituation in der ambulanten Logopädie vor. Den Abschluss bildete die Arbeit von Sarah Breusch (RWTH Aachen) zum stimmlichen Selbstkonzept von Studierenden der Logopädie und Sprachtherapie und dessen Zusammenhang mit Ausbildung und Berufswahl. Moderiert wurde das Symposium von Stefanie Jung aus der gastgebenden Hochschule Trier.

Damit setzte die Veranstaltung ihre etablierte Rolle als Plattform für wissenschaftlichen Dialog innerhalb der Logopädie und Sprachtherapie fort und verdeutlichte die inhaltliche Breite der Disziplin.

Bernd Frittrang (dbs), Stefanie Jung (HS Trier), Antje Krüger (dbl)

EINLADUNG 15. dbl/dbs-Forschungssymposium – Online-Veranstaltung am 7. März 2026

Forschungsthemen aus der Logopädie & Sprachtherapie

Unter dem Motto „Forschungsthemen aus der L.ogopädie/Sprachtherapie“ findet am 7. März 2026 von 10:00 bis 15:00 Uhr das 15. Forschungssymposium von dbl und dbs statt. Gastgebende Hochschule ist in diesem Jahr die Hochschule Trier.

Studierende und alle Interessierte aus Praxis, Ausbildung und Wissenschaft sind eingeladen, sich bei diesem Symposium über aktuelle Ergebnisse von Bachelor-, Master- und Promotionsarbeiten aus verschiedenen Studienstätten zu informieren.

Elise Klein (Associate Professor, CNRS, Université Paris)  hält die Keynote zum Thema "Aphasie und Akalkulie: Zwei Seiten derselben Medaille?“. Weitere Beiträge widmen sich den Themen „Therapiebegleithunde in der sprachtherapeutischen Intervention bei Alzheimer-Demenz (Hannah Singh, RWTH Aachen), „Positive Effekte von Mehrsprachigkeit am Beispiel des phonologischen Arbeitsgedächtnisses“ (Anemone Schreier, TU München), „Automatisierte Spracherkennung zur quantitativen Analyse von Eltern-Kind-Interaktionen“ (Rebecca Echternkamp, Hochschule Trier), „Das stimmliche Selbstkonzept bei Auszubildenden und Studierenden der Logopädie und Sprachtherapie – eine Studie zu Zusammenhängen mit Ausbildung und Studium, stimmlicher Beschäftigung und Berufswahl“ (Sarah Breusch, RWTH Aachen) sowie „Die Versorgungssituation in der ambulanten Logopädie – Der Umgang mit Therapieplatzvergabe und Wartezeiten in der logopädischen Praxis: Eine Mixed-Methods-Studie“ (Sarah Leder, Katholische Hochschule München).

Die Anmeldung ist ab sofort möglich über folgenden Link: https://doo.net/veranstaltung/200177/buchung

Kosten: 15 Euro für Studierende oder Auszubildende, 25 Euro für alle anderen.

 

Vorabendveranstaltung für Studierende

Am 6. März 2026 laden die Studierendenvertreter:innen von 18.00 bis ca. 20:00 Uhr zum gemeinsamen Austausch ein. Das Rahmenthema ist „Stärkenarbeit im digitalen Raum zur Unterstützung für den eigenen Karriereweg“.

Alle Informationen zum Forschungssymposium und zur Vorabendveranstaltung der Studierenden finden sich hier im Flyer.

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